8-Jährige mit Knochenkrebs bekommt Armknochen ins Bein eingesetzt.

Die 8-jährige Abri Bentley wacht mitten in der Nacht auf. Sie hat plötzlich so starke Schmerzen im linken Bein, dass sie laut aufschreit, weinend nach ihren Eltern ruft und sich nicht mehr beruhigen lässt. Die besorgten Eltern fahren mit ihrer Tochter in die Notaufnahme. Doch die Ärzte tun die Schmerzen der 8-Jährigen aus Arizona (USA) als Wachstumsschmerzen ab.

Aber Abris Schmerzen kehren immer wieder und stärker zurück. Die verzweifelte Familie wendet sich schließlich an das örtliche Phoenix Children's Hospital. „Die Ärzte nahmen eine Biopsie (Gewebeprobe) vor, und 24 Stunden später hatten wir eine Diagnose“, erinnert sich Mutter Nikkole Bentley. 

Die Schülerin leidet am sogenannten Ewing-Sarkom, einem seltenen, bösartigen Tumor, der meist Knochen befällt. Es darf keine Zeit mehr verloren werden: Abri beginnt sofort mit einer Chemotherapie.

Insgesamt 17 Therapierunden muss das Mädchen über sich ergehen lassen. Schließlich entfernen die Ärzte das gesamte Schienbein des Kindes und setzen stattdessen den Armknochen eines verstorbenen Erwachsenen ein. 

Abri hat trotz all dieser Strapazen ihr fröhliches Wesen jedoch nicht verloren; ihr linkes Bein nennt sie nun schalkhaft „Arein“, zusammengesetzt aus „Arm“ und „Bein“. Endlich ist sie auf dem Weg der Besserung, ihre Haare sind bereits nachgewachsen und sie lernt nun, richtig auf ihrem „Arein“ zu laufen. Und das alles dank der schnellen Diagnose des Kinderkrankenhauses. 

„Ich bin einfach nur so glücklich und dankbar“, meint Mutter Nikkole mit Tränen in den Augen. „Ich fühle mich gesegnet, dass sie noch hier ist, dass sie gesund ist und dass es ihr gutgeht.“ Diese tapfere kleine Kämpferin kann so schnell nichts aus der Bahn werfen!

Quelle:

Little Things

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