Großes Herz: Pflegerin füllt leeren Kühlschrank von altem Patienten.

Amanda Perez arbeitet als Pflegerin und kümmert sich um Patienten bei ihnen Zuhause. Doch als die zweifache Mutter aus Pennsylvania (USA) zu diesem alten Mann in die Küche kommt, wird ihr ganz plötzlich etwas vor Augen geführt.

"Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so undankbar gefühlt wie heute... Jemand hat mir einmal gesagt, es ist ganz egal, was du hast, denn als Mensch bist du mit dem Gedanken ausgestattet, das es nicht genug ist und du mehr brauchst. Ich war in letzter Zeit so unglücklich, weil ich mir all diese materiellen Dinge wünschte. Neues Auto, ein Haus, mehr Klamotten und Schuhe etc... Für diejenigen, die es nicht wissen, ich bin eine Pflegerin. Ich kümmere mich um Menschen mit allen möglichen Erkrankungen. An diesem Morgen war ich bei einem der Patienten Zuhause und er bat mich, seinen Kühlschrank zu säubern. Ich öffnete ihn, und dann sah ich das... 

Ich drehte mich um und fragte ihn, wer ihm Lebensmittel kaufe. Er zeigte auf sich und senkte den Kopf, als würde er sich schämen. Er meinte: "Ich kaufe Essen, wenn ich das Geld dazu habe." Ich musste weinen. Ich habe noch nie so einen leeren Kühlschrank gesehen. Gott sei Dank. Da wurde mir plötzlich bewusst, dass das, was ich möchte, Wünsche sind, und das, was er möchte, Bedürfnisse. Man muss essen, um zu überleben. Ich putzte den Kühlschrank und ging, aber als ich zum Auto lief wusste ich, ich konnte mit diesem Wissen nicht einfach nach Hause gehen. Ich habe keine Lebensmittelmarken und keinen gut bezahlten Job, aber ich habe aus eigener Tasche gezahlt, um seinen Kühlschrank mit so vielen Lebensmitteln aufzufüllen, wie ich konnte.

Ich habe diesen Facebook-Post nicht verfasst um gelobt zu werden; ich möchte damit nur zeigen, dass es so viele Menschen gibt, die es schlechter haben als wir selbst. Mir wurden die Augen geöffnet und mir wurde klar, dass ich mich nicht über das aufregen sollte, was ich nicht habe, sondern anfangen muss das wertzuschätzen, was ich habe."

Eine wunderbare Geste von einer Frau mit großem Herz! Bei ihrer Erzählung wird einem wieder bewusst, wie gesegnet man doch mit den Dingen ist, die man als so selbstverständlich hinnimmt. 

Quelle:

Little Things

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