Als ihre Tochter aus dem Fenster fällt, schreit die Mutter laut auf.

Als Amber Boone aus dem US-Bundesstaat Idaho ihre dreijährige Tochter Aubrey ins Bett bringt, ist ihre Welt noch in Ordnung. Das Kinderzimmer ist rundum gesichert, sodass ihre Tochter sich nicht an harten Kanten oder Ecken stoßen kann. Doch leider haben Aubreys Eltern die größte Gefahrenquelle überhaupt vergessen.

Als Amber nach unten geht, um noch ein bisschen Hausarbeit zu erledigen, hört sie plötzlich ein schreckliches Geräusch von draußen. Als sie aus dem Haus eilt, um nachzusehen, erwartet sie der schlimmste Albtraum aller Eltern. Das Geräusch kam vom Aufprall ihrer Tochter Aubrey auf dem Boden, nachdem sie aus dem Fenster in der oberen Etage gefallen war.

Die Nachbarin muss den schrecklichen Sturz mitansehen, doch es geht so schnell, dass sie ihn nicht verhindern kann. Sofort rennt sie zu den Boones hinüber, um ihnen Bescheid zu sagen. Dort kommt ihr Amber schon in Panik entgegen. Vor dem Fenster findet sie den blutigen und mit Prellungen übersäten Körper ihrer Tochter. Irgendwie muss die kleine Aubrey aus dem Bett und und zum Fenster geschlichen sein. Dort ist sie auf die Fensterbank geklettert und herausgefallen. Sofort rufen die beiden Frauen einen Krankenwagen.

GoFundMe/Amber Boone

Im Krankenhaus wird Kleine sofort behandelt. Die Ärzte stellen einen gebrochenen Schädel, einen gebrochenen Arm und Prellungen am ganzen Körper fest. Zum Glück für Aubrey wurde ihr Sturz sofort bemerkt. Dank der schnellen Behandlung überlebt sie den Sturz; ihre Verletzungen heilen schnell. Mittlerweile ist sie wieder ganz gesund. Auch ihr Schädel ist wieder ohne bleibende Schäden zusammengewachsen.

Doch Amber macht sich bis heute schwere Vorwürfe, denn der Sturz hätte leicht verhindert werden können. Und nicht nur dieser Sturz: Jedes Jahr erleiden über 3.000 Kinder in Amerika schwere Verletzungen, weil die Fenster in ihrem Zuhause nicht richtig gesichert sind. Die meisten Menschen denken einfach nicht daran und vertrauen der Fensterverriegelung. Die traurige Wahrheit ist allerdings, dass viele davon völlig unzureichend gesichert sind. Dabei würde es schon genügen, ein paar unauffällige Gitterstäbe vor dem Fenster zu installieren. Amber hat eine schwere Lektion gelernt und appelliert an alle Eltern, diesen Fehler nicht zu begehen.

Man kann nie zu vorsichtig sein, vor allem, wenn man kleine Kinder im Haus hat. Denn nicht nicht nur die offensichtlichen Gefahrenquellen wie Messer und Steckdosen sind ein Risiko, sondern auch Fenster. Zum Glück ist Aubrey am Ende glücklich davongekommen, doch sollte man nicht immer auf sein Glück vertrauen.

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