Frau bittet „Kummerkasten-Tante“ um Hilfe und bekommt eine grandiose Antwort.

Amy Dickinson ist wohl die bekannteste Kummerkasten-Tante der USA. Die 56-jährige Mutter und Bestsellerautorin arbeitet für die Denver Post als Kolumnistin. Leser schreiben ihr Briefe und E-Mails zu dem, was sie beschäftigt und wobei sie nicht mehr weiterwissen. Amy versucht ihnen immer zu helfen, soweit es in ihrer Macht steht.

Doch die folgende Nachricht, die Amy eines Tages erreicht, macht sie sehr wütend:

„Liebe Amy, in jedem Herbst machen meine Schwester, Cousinen und eine Schwägerin meiner Cousine einen Wochenend-Shopping-Ausflug in unsere Heimatstadt. Wir suchen uns ein Hotel, gönnen uns etwas, kaufen für unsere Kinder ein und gehen zusammen Mittag- und Abendessen. Es ist eine tolle Zeit, um sich mal wieder nahezukommen. Ich habe eine Schwester, Wendy, die wir nicht einladen. Sie war deswegen so beleidigt, dass sie sogar in Tränen ausbrach, als sie herausfand, dass wir sie nicht eingeladen haben. Meine zwei Schwestern und ich, wir liegen vom Alter her sehr nah beieinander, aber Wendy stand diesen Cousinen nie so nah, wie ich und meine andere Schwester es seit Jahren tun. Wir sind alle verheiratete Mütter und Hausfrauen. Wendy ist geschieden und arbeitet, während sie noch Mutter eines kleinen Kindes ist. Es gibt sehr viele verschiedene Gründe, weshalb wir sie nicht einbeziehen. Wir wissen, dass sie nicht so viel Geld hat, um auszugehen. Sie hat auch nicht die gleichen Interessen wie wir. Wir sind alle sehr aktive Kirchgängerinnen, während sie sich nur sporadisch die kirchlichen Dienstleistungen in Anspruch nimmt. Kurz und knapp, sie passt einfach nicht gut zu uns. Sie nimmt das sehr persönlich und kam letztes Jahr zu mir nach Hause und weinte deshalb, was meine Kinder sehr traurig machte und meinen Ehemann dazu zwang, ihr zu drohen, dass er die Polizei rufen würde, wenn sie nicht ginge. Jetzt redet sie fast gar nicht mehr mit mir und hat unseren Verwandten gesagt, dass ich ein schrecklicher Mensch sei (obwohl ich ihr ja geholfen habe). Wie können wir ihr verständlich machen, dass sie sich vielleicht ein paar andere Freunde suchen sollte, mit denen sie mehr Interessen verbindet als mit uns? - TRAURIGE SCHWESTER“

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Amys Antwort darauf ist ziemlich eindeutig: 

„Liebe Traurige, zunächst sollten wir festhalten, dass ich mit Ihrer Schwester übereinstimme: Sie sind ein schrecklicher Mensch. Natürlich können Sie tun, was auch immer Sie wollen und Zeit mit den – oder ohne die – Menschen verbringen, die Sie sich aussuchen, aber kommen Sie nicht auf die Idee, der Person, die Sie ausschließen, daran die Schuld zu geben, weil sie 'einfach nicht zu uns passt'. Der einzige Weg, wie Ihre Schwester jemals 'reinpassen' würde, ist, indem Sie ihr Platz dafür geben. Das wollen Sie aber nicht und das ist auch Ihre Wahl. Aber dass sie traurig ist, ist absolut gerechtfertigt, und damit müssen Sie nun leben. Vielleicht wäre das etwas, worüber Sie auf der Kirchenbank nachdenken könnten, denn, abgesehen von ihrer regelmäßigen Anwesenheit, scheinen Sie dort nicht besonders viel gelernt zu haben."

Diese Antwort hat wohl gesessen.

Quelle:

aplus.com

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