Junge wird 2 Wochen vor Abtreibungsfrist geboren und überlebt.

Als Helen Douglas und ihr Mann Rhys aus Birmingham (England) erfahren, dass Helen schwanger ist, halten sie es für ein Wunder. Denn Helen sollte eigentlich gar keine Kinder bekommen können. Sie leidet nämlich am Polyzystischen Ovar-Syndrom, einer Stoffwechselstörung, die oft zu Unfruchtbarkeit führt. Angesichts der umso freudigeren Überraschung haben sie bereits nach Kurzem einen Namen für ihren Sohn gefunden: Austin. Doch schon bald darauf müssen sie sich schon wieder mit dem Gedanken vertraut machen, dass die Geburt doch nicht zustande kommen könnte ...

Während Helen sich nämlich mit Rhys auf die Geburt vorbereitet und beide sich noch über ihr kleines Wunder freuen, bekommt Helen auf einmal starke Blutungen und Bauchkrämpfe. Im Krankenhaus kommt dann die schockierende Nachricht: Sie steckt in den Wehen. Nach gerade einmal 22 Wochen. In England ist ein Schwangerschaftsabbruch bis zur 24. Woche erlaubt, erst nach der 25. Woche werden lebenserhaltende Maßnahmen als sinnvoll angesehen. Die Ärzte geben dem Ungeboreren keine Chance.

Austin ist zu diesem Zeitpunkt kleiner als die Handfläche seiner Mutter, seine Haut ist so dünn, dass man die Organe durchscheinen sieht. Auch seine Lungen sind noch weit davon entfernt, ihre Funktion erfüllen zu können. Niemand weiß, ob er überhaupt atmend auf die Welt kommen wird.

Seine Ohren sind ebenfalls noch nicht entwickelt. Ängstlich fragt Helen die Ärzte daher, ob sie für ihren Kleinen kämpfen werden. Die Antwort ist furchtbar: „Wenn er von selbst atmet, ja.“ Noch bevor Helen diese Information verarbeiten kann, sagt das Team, dass nun die Geburt eingeleitet werde.

Unter Schmerzen und Bangen bringt Helen schließlich ihren Sohn zur Welt. Endlos scheinende Sekunden voller Anspannung vergehen, während Helen und Rhys darauf warten, dass Austin seinen ersten Atemzug tut. Die Momente des Wartens werden zur Qual für die Mutter.

Da bekommen sie Entwarnung: Austin atmet! Die frischgebackenen Eltern sind erleichtert und traurig zugleich, denn sofort wird das winzige Bündel in die Notaufnahme gebracht und an eine Beatmungs- und Wärmemaschine angeschlossen. Fieberhaft kämpft ein Team von Spezialisten gemeinsam mit Austin um sein Leben. Und was für ein Kämpfer er ist! Nach kurzer Zeit wird immer klarer, dass er es schaffen wird.

Er wird natürlich noch weiter unter Beobachtung stehen. Aber er macht bereits große Fortschritte. Mit einer solchen Energie wird er sicherlich ein großartiges Leben führen. Die Liebe seiner Eltern ist ihm sicherlich gewiss.

Helen ist auf jeden Fall unglaublich glücklich und stolz auf ihr „doppeltes Wunder“. Dass Austin entgegen allen Erwartungen überlebt hat, ist ein gutes Beispiel dafür, dass es das Schicksal manchmal auch gut mit uns meint. 

Quelle:

The Sun, Facebook

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