6-Jährige loggt sich heimlich ins Handy der Mama für Amazon-Bestellung.

Bethany Howell aus Little Rock in Arkansas (USA) schaut kurz vor Weihnachten mit ihrer kleinen Tochter Ashlynd abends noch einen Film. Die Mutter döst prompt auf dem Sofa ein und die Sechsjährige nutzt die Gunst der Stunde: Sie nimmt Bethanys Daumen um damit per Fingerabdruck-Scan das Handy der Mutter zu entsperren. Auf Amazon frönt das Mädchen seinem neuesten Laster: Pokémon-Spielzeug! Ein Produkt nach dem anderen landet im virtuellen Warenkorb - alles, während die Mutter friedlich schlummert. 

Kurze Zeit später fragt ihr Ehemann Bethany mit Blick auf die Kreditkartenabrechnung, wofür sie über 250 Dollars beim Online-Shopping gelassen hat! Die Amerikanerin ist komplett perplex und sich keinerlei Schuld bewusst. Als sie jedoch auf der Internetseite sehen, dass ganze 13 Pokémon-Spielsachen ins Haus flattern werden, müssen die Eltern nur noch eins und eins zusammenzählen. Bethany fragt bei ihrer Tochter nach und Ashlynd gibt freimütig zu: "Ja Mama, ich war einkaufen! Aber keine Sorge, es wird alles direkt zu uns nach Hause geliefert." 

Offensichtlich hat die Sechsjährige nicht ganz verstanden, dass man auch beim Bestellen im Internet mit echtem Geld bezahlen muss. Die Eltern setzen sich mit der Tochter hin und erklären ebenfalls, dass sie "wenn sie etwas kaufen will, erst fragen und es sich außerdem erst verdienen muss." Nur vier der Sachen lassen sich zurückgeben, aber da Weihnachten vor der Tür steht, machen Bethany und ihr Ehemann einen Deal: "Wir sagten ihr, der Weihnachtsmann habe von dem Vorfall erfahren und werde ihr die bestellten Sachen nun zu Weihnachten schenken." 

Die glückliche Ashlynd findet ihre Beute also tatsächlich unterm Weihnachtsbaum wieder. Mama Bethany hingegen lässt die Geschichte immer noch schmunzeln: "Sie überrascht uns immer wieder, mit all den Dingen, die sie weiß. Aber wir hatten keine Ahnung, dass sie Amazon überhaupt kennt!" 

Quelle:

Buzzfeed

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