2 Tage lang wird dieser 18-Jährige gefoltert und live auf Facebook gesendet.

Es muss viele Menschen zutiefst verstört haben, als sie es auf Facebook sahen: Eine Gruppe von vier Jugendlichen - 2 Männern und 2 Frauen - hat in der US-amerikanischen Stadt Chicago einen 18-Jährigen behinderten Mann gefesselt und gequält - und das als Video live auf Facebook gesendet.

Warum Menschen zu so etwas fähig sind, kann man sich nicht ausmalen. Offenbar haben sie den jungen gekannt. Zuletzt wurde er von seiner Mutter bei McDonalds abgesetzt. Womöglich hat er die Täter dort getroffen und ist vielleicht sogar freiwillig mit ihnen gegangen.

Sie brachten ihn in einen anderen Stadtteil und dann begann das unglaubliche Martyrium. Er wurde gefesselt und geknebelt. Sie zerschnitten seine Sachen, verletzten ihn am Kopf, wollten ihn möglicherweise sogar skalpieren oder haben das zumindest angedroht. Sie aschten in die Kopfwunde, schlugen ihn und zwangen ihn, aus der Toilette zu trinken. Mindestens 24 Stunden war er in ihrer Gewalt, vermutlich sogar doppelt so lange. Was er für Todesängste ausgestanden haben muss, lässt sich nicht einmal erahnen.

Die Täter haben sogar eine halbe Stunde der Folter mit dem Handy gefilmt und live auf Facebook gesendet. Gefilmt wurde es von einer jungen Frau, die nebenbei ihre Haare richtet, ständig selbst kommentiert und sich über die Geschehnisse köstlich amüsiert. „Fuck Donald Trump“ wird des öfteren gesagt, es könnte also einen rassistischen und politischen Hintergrund geben. Da das Opfer den Tätern aber bekannt war, kann dies auch ein ganz schlimmer Auswuchs von Mobbing sein.

Das Video, dass sich rasend schnell in den sozialen Netzwerken verbreitete, wird ihnen nun - Gott sei Dank, muss man sagen - zum Verhängnis. Denn so konnten sie mühelos ermittelt werden und jetzt bekommen sie so schnell wie möglich eine Verurteilung. Hoffen wir, dass sie eine gerechte Strafe bekommen.

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