Ohren auf: Vater bittet um Verständnis für Wutanfall seiner Tochter.

Clint Edwards ist zweifacher Vater und schreibt in seinem Blog über sein nicht immer harmonisches Familienleben. Ein Schreianfall seiner 2-Jährigen im Restaurant und die Reaktion der Gäste bringt den Amerikaner dazu, diese Botschaft zu verfassen:  

"Ich hocke mit meiner kleinen Tochter im Auto fest. Wir sind als Familie zum Essen ausgegangen und sie hatte einen Wutanfall, weil Mama sie nicht mit Hühnchenstücken schmeißen lassen wollte. Also schrie und schrie und trat und trat sie und da ich als Einziger bereits fertig gegessen hatte, hatte ich die Ehre, sie aus dem Restaurant herauszuzerren. Ich trug sie an der Bar vorbei und jeder starrte mich an, die meisten von ihnen kinderlos, nehme ich an. Niemand mit Kindern würde mich mit geschürzten Lippen und diesem strengen Blick anschauen, der zu sagen scheint: 'Wenn du dein Kind nicht kontrollieren kannst, dann geh gar nicht erst aus.' 

Nun... Ich kann sie nicht kontrollieren. 

Nicht die ganze Zeit. 

Noch nicht. 

Sie ist zwei und es wird Jahre dauern ihr beizubringen, wie man sich angemessen in der Öffentlichkeit verhält. Der einzige Weg, ihr das beizubringen, liegt darin, sie mitzunehmen und zu zeigen, was richtig und was falsch ist. Indem man eine Millionen Mal 'Nein' sagt, sie ihren Wutanfall haben lässt, und wieder 'Nein' sagt.

Diese Lektionen brauchen Geduld, harte Arbeit und Erfahrungen aus der echten Welt da draußen. Es tut mir leid für diejenigen an der Bar, die von dem Anfall meines Kindes genervt waren, aber ihr seid Teil ihres Lernprozesses. Eure Eltern haben dasselbe mit euch getan und deshalb erkennt ihr, wenn ein Kind etwas Nerviges in einem Restaurant macht. So habt ihr gelernt zu sagen: 'Diese Eltern müssen ihre Kinder unter Kontrolle bringen.' So seid ihr zu einer wohlerzogenen Person geworden. 

Ich habe es kapiert. Kinder sind nervig, wenn sie im Restaurant laut sind. Ich weiß. Ich lebe damit täglich. Aber bevor ihr wütend werdet und jemanden verurteilt, macht euch bewusst, dass ihr nicht schlechte Eltern beobachtet, sondern Eltern die daran arbeiten, die Situation zu verbessern.

Ihr seht dabei zu, was es bedeutet ein Kind in einen Menschen zu verwandeln."

Eine Situation, die viele Eltern nur allzu gut kennen. Und eine Bitte um Verständnis, die sie ebenso unterschreiben würden! 

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