Ungewöhnlicher Anblick: Ungeborenes streckt Bein aus Gebärmutter.

Eine 33-jährige Französin erwartet ihr mittlerweile sechstes Kind. So sind auch Ultraschalluntersuchungen für sie mittlerweile zur Routine geworden. Ganz und gar ungewöhnlich ist jedoch das, was die Ärzte in der 22. Schwangerschaftswoche auf dem Ultraschallbild entdecken: Das Ungeborene im Bauch hat ein Bein durch die Gebärmutter hindurchgestreckt!

So etwas ist den Ärzten noch nie untergekommen - in der Tat gibt es bisher nur 26 bekannte Fälle eines solchen Risses im Uterus. Die fünf Kaiserschnitte, die bei der Schwangeren bei den vorherigen Geburten vorgenommen worden waren, hatten ihre Gebärmutterwand geschwächt und zu der sogenannten Uterusruptur geführt. Die Ärzte klären die Eltern über die Gefahren auf, die aufgrund dessen drohen können, wie starke Blutungen oder eine Frühgeburt. Sie entscheiden sich jedoch dazu, das Kind auszutragen - und nach 30 Wochen kommt ein kleiner kerngesunder Junge per Kaiserschnitt zur Welt! Den Riss in der Gebärmutterwand operieren die Ärzte direkt nach der Entbindung. Der mittlerweile sechs Monate alte Wonneproppen wächst und gedeiht - und nur noch das ungewöhnliche Ultraschallbild erinnert an seinen vorgeburtlichen Ausbruchsversuch. 

Quelle:

Little Things

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