Er winkt seinen Freunden zum Abschied. Dann filmt er seine letzte Fahrt.

Es sind dramatische Bilder, die die Helmkamera des Engländers David Holmes aufnimmt. Der 38-Jährige ist an einem schönen Junitag mit seinem Motorrad unterwegs und genießt die Freiheit, die er auf seiner Maschine spürt. Immer weiter fordert er den Motor heraus, wird immer schneller, bis die Welt um ihn herum verschwimmt. Er ahnt nicht, dass ihm dieser Trip zum Verhängnis werden wird. Und die Kamera nimmt alles auf.


David hat keine Chance, als das Auto vor ihm abbiegt. Seine Mutter Brenda ist untröstlich. Doch sie möchte, dass der Verlust ihres Sohnes wenigstens etwas Gutes bewirken kann. Und so willigt sie ein, das Video zu veröffentlichen. Es soll als Warnung für alle Raser dienen. Sie sagt dazu: „Ich weiß, dass er die Geschwindigkeit geliebt hat, aber er hat auch das Leben geliebt. Es war nicht einfach für mich, aber ich hoffe, dass jemand anderes von dieser Warnung profitieren kann. Dass die Leute langsamer fahren und aufmerksam bleiben.“ So wird das Video Teil einer Kampagne der britischen Polizei. „Wenn wir nur einen Tod verhindern können, ist David nicht umsonst gestorben.“ Nicht jeder ist davon überzeugt, dass es sinnvoll ist, solche Bilder zu veröffentlichen, doch die Botschaft ist auf jeden Fall deutlich und regt zum Nachdenken an.

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