19-Jährige macht mit Kunst auf Folgen sexueller Gewalt aufmerksam.

Die 19-jährige Emma Krenzer studiert Kunst an der Nebraska Wesleyan Universität. Für ein Projekt hat sie sich an ein Thema gewagt, das viel zu viele Menschen aus eigener Erfahrung kennen: Sexuelle Gewalt. "Ich habe das Projekt vor allem für mich gemacht, um darzustellen, was Berührungen für langfristige Auswirkungen auf den Körper haben", erklärt die junge Frau. 

Dafür hat Emma eine Freundin von ihr nackt abgelichtet. Auf einem lebensgroßen Ausdruck des Fotos presst sie mit Fingerfarben verschiedene Handabdrücke.

Erklärend schreibt sie dazu: 

"Berührungen

meiner Mutter: lila

meines Vaters: blau

meiner Geschwister: grün

meiner Freunde: gelb 

meiner Liebhaber: orange

von jemandem, zu dem ich 'Nein' gesagt habe: rot"

Seit die Studentin ihr Kunstwerk auf Twitter gestellt hat, wurde es über 100.000 Male geteilt. "Manche Leute erzählten mir, sie seien beim Anblick des Bildes in Tränen ausgebrochen und andere dankten mir, so etwas erschaffen zu haben", so Emma. "Als ich die Berührungen als Karte aufgemalt habe, habe ich über Berührungen verschiedener Menschen in meinem Leben nachgedacht und was sie bei mir auslösen. Ich glaube Offenheit und Verletzlichkeit zu zeigen erlaubt anderen Leuten, ebenfalls offen und verletzlich zu sein." 

Eine eindrucksvolle Arbeit eines jungen Mädchens, die einmal wieder aufzeigt, dass sexuelle Gewalt gegenüber Frauen kein Tabuthema ist, sondern traurige Wahrheit. 

Quelle:

Buzzfeed

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