Ehrlich: 19-Jährige enthüllt Wahrheit über "perfekte" Instagram-Portraits.

Jeder kennt es: Jetzt, im Zeitalter von Smartphone, Internet und sozialen Medien, sieht man jeden Tag Bilder von Menschen, die alles zu haben scheinen. Ein perfektes Leben, einen schönen, dünnen Körper und eine Menge Geld.

Und jedes Bild sieht so aus, als wäre es eben mal so kurz zwischen Frühstück und Yoga-Kurs geschossen worden. Man fragt sich: Wie machen die das, so leicht so gut auszusehen?

Und man selbst denkt: So etwas schaffe ich nie, auf jedem meiner Schnappschüsse sehe ich fett und hässlich aus. Zumindest im Vergleich zu DENEN.

Der 19-jährige Social-Media-Star Essena O’Neill gehört zu denjenigen, bei denen jedes Strandbild einfach so wie ein Fotoshooting aus dem Handy zu sein scheint. in 4 Jahren hat sie 500.000 Instagram-Followers, 200.000 Youtube- und Tumblr-Abonnenten und 60.000 Snapchat-Fans um sich geschart. 

Doch damit ist jetzt Schluss: Sie löschte über 2000 Aufnahmen oder veränderte die Überschriften. Von Tumblr meldete sie sich ganz ab. Denn jetzt möchte sie die „Wahrheit hinter den Fotos“ aufdecken. Und was sie nun unter ihre Modelaufnahmen schreibt, ist inspirierend und unfassbar zugleich.

„Die sozialen Medien sind nicht das echte Leben“, schreibt Essena auf ihrer Instagram-Seite. Jedes Mal, wenn sie eines ihrer Bilder hochgeladen hat, hat sie alle damit manipuliert, sagt sie.

„Ich hab mich über 100 Mal in ähnlichen Posen fotografieren lassen, damit mein Bauch gut aussieht. Ich habe den ganzen Tag kaum etwas gegessen und meine kleine Schwester angeschrien, damit sie so lange Fotos von mir schießt, bis ich eines bekomme, das ich einigermaßen gut finde“, sagt Essena über dieses Foto.

„Sieht aus wie ein gebräuntes, glückliches Mädchen, das ihren Smoothie genießt? Naja, ich hab dieses Bild geschossen, weil man mir 400 Dollar bezahlt hat, damit ich für dieses Kleid Werbung mache“, schreibt sie über ein anderes Bild.

„Nicht das echte Leben. Der einzige Grund, warum wir am Strand waren, war diese Bikini-Fotos zu posten, weil mich die Firma bezahlt hat, sie zu schießen und ich außerdem nach gesellschaftlichen Standards gutaussehend bin.“

Instagram/essena.oneiil

Um endlich mit dem Schein in sozialen Medien aufzuräumen, hat Essena eine Website gegründet: „Let’s be Game Changers“ („Lass uns Spielveränderer sein“). Auf dieser Webseite schreibt sie: „Diese Bewegung ist für mein 12-jähriges Selbst. Das Mädchen, das dachte, es sei wertlos, weil sie online nicht beliebt war. Ich fordere alle dazu auf, diese Bewegung mit jemandem zu teilen, der denkt, „berühmt in sozialen Netzwerken“ zu sein, wäre erstrebenswert. Es ist vollkommen anders, als es von weitem erscheint.“

Ihre neue Bewegung zeigt die brutale Wahrheit über die Szene der Soziale-Netzwerk-Models. Denn endlich spricht einmal jemand aus, was wir alle bereits vermutet haben: Nichts davon ist echt, alles ist künstlich und ganz oft werden die Bilder geschossen, weil das Model Geld von einer Firma bekommt.

Und noch schlimmer ist: Jugendliche denken, sie müssten diesen Fake-Fotos nacheifern. Deswegen ist Essenas Botschaft so unglaublich wichtig, denn die Auswirkungen von Social Media auf unser Selbstbild sind nicht zu unterschätzen.

Quelle:

Aplus

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