Der Farmer findet mitten in der Wüste ein farbenfrohes Naturwunder.

Vor rund 100 Jahren bohrte ein verzweifelter Farmbesitzer mitten in der Black Rock Wüste Nevadas nach Wasser für seinen Ackerbau. Was er dabei zutage förderte, sorgt bis heute für ungläubige Blicke bei allen Betrachtern.

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Bei seinen Bohrversuchen stieß der Landwirt tatsächlich auf eine tief in der Erde gelegene Wasserquelle. Das Wasser, das aus dieser Quelle hervorquoll, hatte jedoch andere Eigenschaften, als er es erwartet hatte, denn es war so heiß, dass es beinahe kochte.

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Aufgrund der hohen Temperatur des Wassers von 93 Grad Celsius, konnte der Farmbesitzer das Wasser nicht für den Ackerbau nutzen, und so überließ er die nun sprudelnde Quelle einfach wieder der Natur. Was der fleißige Mann zu diesem Zeitpunkt nicht wissen konnte, war, dass er einen der seltensten Geysire der Welt entdeckt hatte.

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Mit den Jahrzehnten, die der Geysir ohne Kenntnis der Menschheit mitten in der Wüste stand, veränderte er seine Gestalt. Durch Mineralien, die vom Wasser an die Erdoberfläche befördert werden, wächst die eigenwillige Formation des Geysirs stetig weiter. Das ausströmende Wasser formte mit der Zeit eine 30 Hektar große Terrassenlandschaft, die aus 30 bis 40 Wasserbecken besteht.

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Was den Fly Geysir jedoch wirklich einzigartig macht, ist sein herrliches Farbenspiel, das er thermophilen (hitzeresistenten) Bakterien und Algen zu verdanken hat. Benannt wurde das Naturwunder übrigens nach der Fly Ranch, auf dessen Territorium es sich befindet.

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1964 wollte sich eine Firma für Entwicklung von alternativen Energiequellen das heiße Wasser des Fly Geysirs zu Nutze machen, doch für diese Zwecke reichte die Wassertemperatur nicht aus.

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Das einzigartige Naturwunder lockte bis heute tausende Schaulustige an. Da die perlmuttartige Färbung des Geysirs je nach Sonneneinstrahlung seine Farbe verändert, ist sein Erscheinungsbild für beinahe jeden Besucher individuell.

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Die wundervollsten Landschaftsgemälde malt immer noch die Natur selbst.

Experimentieren ist natürlich, die Natur hat ja angefangen - Manfred Hinrich

Quelle:

Perfecto

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