7-Jähriger findet die Beute eines Bankraubs im Mülleimer.

Es lohnt sich immer, auf den Weg zu achten, den man gerade entlang läuft. Wer weiß, was man alles finden kann, wenn man nur die Augen offen hält?

Als der 7-jährige Griffin Steele in Horry County, im US-amerikanischen Bundesstaat South Carolina, mit seinem Vater Shane zum Einkaufen unterwegs ist, machen die beiden an einer Tankstelle Halt und stellen ihr Auto auf dem Parkplatz ab.

Als Griffin aussteigt, sieht er auf dem Asphalt einen 20-Dollar-Schein liegen. Aufgeregt hebt er seinen Glücksfund auf und bemerkt etwas Seltsames: die Banknote ist mit roter Farbe befleckt.

Er holt sich ein Getränk aus aus der Tankstelle und wickelt die Flasche aus der Verpackung. Als er die Folie in den Mülleimer wirft, fällt ihm eine schwarze Tüte auf. Er schaut hinein - und traut seinen Augen nicht.

Die Tüte ist vollgestopft mit Geld, und die meisten der Scheine sind rot eingefärbt.

Sein Vater Shane sieht den Fund seines Sohnes und zögert nicht lange. Er wählt den Notruf und informiert die Polizei. Die sucht bereits nach dem Geld, denn es ist die Beute eines Banküberfalls, der nur wenige Stunden zuvor in der Nähe stattgefunden hat.

Der Tatverdächtige, Brian Wilson Humphreys Jr., der einige Tage später gefasst wurde, hatte offenbar bemerkt, dass es den Bankangestellten gelungen war, ein Sicherheitspäckchen in seiner Beute zu verstecken. Unterwegs war das Farbpäckchen explodiert, hatte das Geld mit roter Farbe markiert und damit für den Räuber unbrauchbar gemacht. Als er das sah, hatte er die verräterischen Geldbündel weggeworfen.

"Viel von dem Geld hatte keine rote Farbe abbekommen, aber ich wollte das Richtige tun", erzählt Griffin.

Gut gemacht, Griffin. Geh weiter mit offenen Augen durch die Welt.

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