Niedlich: 7-Jährige hat genetisch bedingt unkämmbaren Wuschelkopf.

Jeder, der Haare auf dem Kopf hat, kennt dieses Problem: Das Haar ist zottelig, lässt sich nicht kämmen und will sich partout nicht in die Frisur bringen lassen, die der Träger gerne hätte.

Doch womit normal behaarte Menschen sich herumärgern, ist nichts im Vergleich zu dem, was auf Shilah Calvert Yins' Kopf passiert. Die 7-Jährige aus Melbourne in Australien hat einen absolut unbezähmbaren, zottigen blonden Wuschelkopf, an dem jeder Kamm zerbricht und den keine Pflegespülung glätten kann.

Genau wie die 2-jährige Jaili Lamb aus Murfreesboro ist Shila mit dem "Syndrom der unkämmbaren Haare" geboren, das auch "Struwwelpeter-Syndrom" oder "Glaswollhaar" genannt wird. Es ist ein genetisch bedingter Zustand, der sich nicht heilen oder mit Pflegemitteln in den Griff bekommen lässt. Die Haare der betroffenen Menschen sind meist fein und hellblond, wachsen nur sehr langsam und sind immer völlig zerzaust, kraus und verzottelt.

Das Syndrom zeigt sich meist schon in der sehr frühen Kindheit und spätestens beim Eintritt in die Pubertät.

Während normale Haare unter dem Mikroskop einen runden Querschnitt haben, sind die unzähmbaren Haare der Betroffenen in sich dreieckig oder auch gekrümmt. Nur die Kopfhaare sind auf diese seltsame Art verformt.

Shilah trägt ihre außergewöhnliche Haarpracht mit viel Selbstbewusstsein - kein Wunder, schließlich sieht sie damit auch aus wie eine geniale kleine Professorin, die morgen das Zeitreisen erfinden könnte.

Nur etwa 100 Menschen auf der ganzen Welt, von denen man weiß, haben das Syndrom der unkämmbaren Haare.

Shilah gehört also zu einem sehr exklusiven Club - und befindet sich dabei in bester Gesellschaft: Denn Albert Einstein war seinerzeit ebenfalls vom Struwwelpeter-Syndrom betroffen und trug seine zottige Mähne mit Stolz.

Vielleicht brauchen große Geister eben auch einfach mehr Platz für ihren Kopf.

Quelle:

Brit

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