Aktivisten fotografieren ihre Hände, um Cannabis zu legalisieren.

Vor Kurzem hat die amerikanische Drogenbehörde sich geweigert, Marihuana in der in der Gefährdungsstufe von Drogen herunterzusetzen, da es „keine nachweisbaren therapeutischen Eigenschaften" besäße und nicht für medizinische Zwecke geeignet sei. Dabei hat die Gesundheitsbehörde bereits 1999 festgestellt und ein Patent darauf angemeldet, dass die enthalten Wirkstoffe geeignet sind, um Entzündungen und altersbedingte Krankheiten  zu lindern. Zudem könne es bei neurologischen Erkrankungen wie Demenz und Parkinson die Symptome mildern.

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Aktivisten, die für den weitreichenderen Einsatz von Cannabis kämpfen, sind deshalb sehr erzürnt, als sie von dieser Entscheidung hören. Sie posten Bilder mit der Patentnummer aus dem Jahr 1999 (Patent Nr. 6.630.507), um darauf aufmerksam zu machen, dass die Wirksamkeit eben doch nachgewiesen ist. Unter dem Hashtag „#TalkToThe6630507Hand" (#sprich mit der 6630507-Hand) verbreitet sich die Botschaft rasant auf der ganzen Welt.

Sie werben damit für einen aufgeklärten Umgang mit der Pflanze. Journalist Sanjay Gupta, Experte für medizinische Angelegenheiten bei CNN, fordert, dass ein „Umdenken stattfindet. Auch wenn es bedeutet, sich entschuldigen zu müssen." In den letzten Jahren überdenken viele Länder ihr Cannabisverbot und Studien legen immer wieder nahe, dass die Pflanze tatsächlich zu Behandlungszwecken eingesetzt werden kann. Diese Fotos sind auf jeden Fall ein deutliches Zeichen.

Viele der Teilnehmer von  #TalkToThe6630507Hand nutzen Cannabis bereits zu therapeutischen Zwecken. Sie hoffen, dass die Bürokratie den Weg für weitere Forschung frei macht und Marihuana endlich nicht mehr auf einer Stufe mit harten Drogen wie Heroin steht. Die Fürsprecher unterstellen der Pharmaindustrie reine Gier, da diese natürliche Pflanze viele Medikamente ersetzen könnte. Deshalb fordern sie eine neue Offenheit im Umgang.

Quelle:

Anonymus

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