Frau wird durch falsche Sitzhaltung bei Autounfall schwer verletzt.

Audra Tatum aus Walker County in Georgia (USA) hatte eine schlechte Angewohnheit, die sie mit allzu vielen Menschen teilt. Wenn sie als Beifahrerin im Auto unterwegs war, rutschte sie beim Fahren gerne tief in den Sitz hinein und stellte ihre Füße lässig auf die Ablage des Handschuhfachs.

Als sie jedoch im August 2015 mit ihrem Mann und und ihrer Tochter im Auto fuhr, passierte es: Aus einer Seitenstraße heraus kam unvermutet ein zweiter Wagen, und die Tatums fuhren direkt in seine Seite hinein.

Während des Aufpralls hatte Audra ihren rechten Fuß auf das Handschuhfach gestellt und das linke Bein im Schneidersitz angezogen. Zum Glück hatte sie ihren Sicherheitsgurt angelegt.

Der Airbag der Beifahrerseite schnellte heraus und blies sich in Sekundenbruchteilen auf. Er schlug Audras Fuß in ihr Gesicht, wobei sie sich den Knöchel, den Oberschenkelknochen, die Schulter und das Nasenbein brach.

Ihr Mann und ihre Tochter waren mit ein paar kleineren Blessuren davongekommen und kletterten größtenteils unversehrt aus dem ramponierten Wagen. Audra dagegen musste von den Rettungskräften mit größter Vorsicht aus dem Wrack geborgen werden.

Die Ärzte konnten ihren zerschmetterten Fuß und ihr gebrochenes Bein retten, sagten ihr aber, dass ihr höchstwahrscheinlich nichts passiert wäre, hätte sie nur normal in ihrem Sitz gesessen. Sie hatte gerade eine Ausbildung zur Rettungshelferin beginnen wollen - jetzt ist sie durch die Langzeitfolgen ihrer Verletzungen für immer körperlich eingeschränkt und könnte diesen Beruf nie ausüben.

Audra hat noch großes Glück gehabt: Hätte sie nicht nur einen, sondern beide Füße auf das Handschuhfach gestellt gehabt, wäre ihr beide Knie direkt ins Gesicht oder in den Brustkorb geschlagen worden - mit solcher Wucht, dass sie lebensgefährliche Verletzungen erlitten hätte.

Jetzt warnt sie im Internet mit ihrer Geschichte andere davor, ebenso leichtsinnig zu sein, wie sie es war. Hoffentlich erreicht sie damit möglichst viele Menschen - denn auch ihr Leid hätte so leicht vermieden werden können.

Quelle:

Today

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