Achtung, drastische Bilder: Indisches Baby mit schwerer Hauterkrankung.

VORSICHT - Diese Bilder sind sehr intensiv und können verstörend wirken!

Eine 23-jährige Inderin bringt vor drei Monaten in Amravati per Kaiserschnitt ein Mädchen zur Welt, deren Anblick die Ärzte in Staunen versetzt: Das Baby ist komplett von dicken, weißen Hautplatten bedeckt. Das 1,8 Kilogramm schwere Neugeborene leidet an der sogenannten Harlekin-Ichthyose. Bei diesem seltenen Gendefekt ist die Hautbildung gestört. 

Die Haut wächst dabei 10 Mal schneller als gewöhnlich, so dass die oberen Schichten stark verdicken. Das Baby ist deshalb von einem dicken Hornpanzer umhüllt, der durch Austrocknen tief einreißt. Durch die zu enge Haut sind zudem auch die Augenlider und Lippen des winzigen Kindes nach außen gekehrt. Normalerweise kann dieser Gendefekt schon im vierten Monat bei Ungeborenen festgestellt werden. Aber die Familie des Mädchens stammt aus bitterarmen Verhältnissen und konnte sich deshalb keine Voruntersuchungen leisten. 

Leider ist schon von Geburt an der Zustand des kleinen Mädchens kritisch. Drei Tage später erliegt das Baby trotz intensiver Bemühungen der Ärzte den Folgen einer Blutvergiftung. Die Eltern sind am Boden zerstört über den Verlust ihres ganz besonderen Kindes, das sie "ein Geschenk Gottes" nennen. Sie beschließen den Körper des Babys der Forschung zu stiften, damit diese seltene Krankheit besser erforscht und anderen Leidenden geholfen werden kann. 

Harlekin-Ichthyose, die bei einer von 300.000 Geburten vorkommt, muss jedoch kein Todesurteil sein. Mit sorgfältiger Pflege ist ein Leben mit der Krankheit möglich. Dafür ist täglich mehrfaches Baden notwendig, um die schnell wachsenden Hornschichten aufzuweichen und zu entfernen, sowie ständiges Eincremen. Eine 23-jährige Amerikanerin, die an dem Gendefekt leidet, hat sogar bereits zwei gesunde Kinder auf die Welt gebracht. 

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