Schockdiagnose im 5. Monat: Mutter erfährt, dass ihr Baby nur eine 5-prozentige Überlebenschance hat.

Als die 26-jährige Valorie Salsman aus Dallas im US-Bundesstaat Texas erfährt, dass sie schwanger ist, sind sie und ihr Lebensgefährte Kelby Casebolt (27) überglücklich. Doch im fünften Schwangerschaftsmonat macht Valories behandelnder Arzt während einer Ultraschalluntersuchung eine grauenvolle Entdeckung.

Die Knochen des kleinen ungeborenen Jungen sind sehr viel kürzer als normal und lassen sich auf den Ultraschallbildern kaum darstellen. Der Arzt schickt das junge Pärchen deshalb zu einem Spezialisten, der schnell eine traurige Diagnose stellt – Osteogenesis Imperfecta, auch Glasknochenkrankheit genannt.

Durch diese Erbkrankheit sind die Knochen des Babys so dünn, dass sie auf dem Monitor des Ultraschallgerätes beinahe transparent erscheinen und wie Glas zerbrechen können. Zu diesem Zeitpunkt können die Ärzte bereits neun abheilende Knochenbrüche in dem kleinen Körper feststellen. Sowohl die Rippen als auch Arme und Beine weisen mehrere Frakturen auf.

YouTube/Barcroft TV

Die Prognose der behandelnden Ärzte ist niederschmetternd. Sie geben dem Ungeborenen eine Überlebenschance von nur 5 %, da es höchstwahrscheinlich nicht einmal die Geburt überleben würde. Wenn das Kind sie dennoch überstünde, würde es niemals selbstständig atmen oder gar laufen können und müsste durch jeden weiteren Bruch unter qualvollen Schmerzen leiden.

Am Ende des Untersuchungsmarathons empfehlen die Ärzte dem Paar, die Schwangerschaft abzubrechen. Doch Valorie und Kelby entscheiden sich gegen eine Abtreibung. Sie legen all ihre Hoffnungen in die fünfprozentige Überlebenschance ihres Babys. Die Mediziner raten den werdenden Eltern schließlich, die Beerdigung für ihren noch ungeborenen Sohn vorzubereiten.

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Vier Monate später erblickt der kleine Kaden Casebolt trotz aller Widrigkeiten das Licht der Welt. Und wie sich nun herausstellt, ist der Junge, entgegen den Prognosen der Ärzte, nicht auf eine künstliche Beatmung angewiesen. Mutter Valerie und Vater Kelby sind überglücklich und zugleich angsterfüllt vor dem, was nun auf sie zukommen wird. Doch die Freude über die überstandene Geburt ihres kleinen Sohnes überwiegt.

„Ich wusste nicht, was uns erwarten würde, aber als er geboren wurde, war es, als wenn ein großer Traum in Erfüllung geht. Als sein erster Schrei erklang, wussten wir, dass er es tatsächlich geschafft hatte“, erzählt Vater Kelby.

Auch Mutter Valorie ist zutiefst erleichtert: „Die ganze Zeit über wird dir gesagt, dass dein Sohn nicht überleben wird und du die Beerdigung planen musst. Doch im Inneren weißt du ganz genau, dass das nicht richtig ist und er es schaffen wird.

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Mittlerweile ist Kaden schon fünf Jahre alt und träumt davon, einmal ein Superheld zu werden. Seine Lieblings-Comicfigur ist „Superman“, „weil er stark ist und fliegen kann“, sagt Kaden. Doch obwohl Kelby und Valorie mittlerweile nicht mehr zusammen sind und beide bereits andere Partner haben, gehen sie verantwortungsvoll und erwachsen mit dieser Situation um und kümmern sich nach wie vor hingebungsvoll gemeinsam um ihren Sohn.

Seit seiner Geburt hat der kleine Kaden bereits über 40 Knochenbrüche erlitten und mehrere Operationen hinter sich bringen müssen. Obwohl jeder noch so kleine Sturz mit furchtbaren Folgen für ihn verbunden sein könnte, geht er trotzdem furchtlos durchs Leben und besucht sogar einen regulären Kindergarten.

Die Geschichte des kleinen, tapferen Kaden kannst du dir hier noch einmal in einem Video ansehen (Englisch):

Mutter Valorie hat mittlerweile eine Ausbildung zur Krankenschwester begonnen, damit sie in Zukunft viele Behandlungen von Kaden selbst übernehmen kann. Sie ist heilfroh, dass sie sich trotz der schlechten ärztlichen Prognose für ihr Kind entschieden hat.

Quelle:

The Sun

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