Ein hässliches Ghetto verwandelt sich in ein buntes Paradies.

Kampung Pelangi ist eine kleine Stadt in Indonesien mit großen Problemen. Die einstmals blühende Stadt gleicht heute einem Ghetto: verfallene Häuser, triste Straßen voller Armut; der Ort vermittelt ein Bild der Hoffnungslosigkeit. Touristen kommen schon lange nicht mehr und so bleiben auch deren Einnahmen aus. Bis die indonesische Regierung eine geniale Idee hat: Das trostlose graue Bild soll bunt werden. 

Facebook/Rizal Hakim

Die Stadt investiert 22.000 US-Dollar (ca. 20.000 €), um die Tristesse in ein buntes Wunderland zu transformieren.

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wo früher Verfall sowie die Farbe Grau dominierten, ist das Stadtbild jetzt von Farbe und Freude geprägt.

Überall findet man statt Niedergeschlagenheit endlich wieder Lachen, Hoffnung und Lebensfreude. Nicht nur die Anwohner sind begeistert.

Jetzt kommen auch wieder Touristen, um die „Regenbogenstadt“ zu bewundern. Über 200 Häuser sind auf diese Weise umdekoriert worden. 

Mit relativ wenig Aufwand ist hier eine ganze Stadt verwandelt worden. Geschäfte und Restaurants erleben einen wahren Boom.

Und mal ehrlich: Wer würde sich hier nicht wohl fühlen? Da kann man sofort neue Energie tanken.

Allerdings: Auch wenn die Idee gut gemeint ist, sollte man den ernsten Hintergrund nicht vergessen. Denn die Stadt hatte große Probleme mit Armut und Umweltverschmutzung. Das Projekt ist lediglich ein erster, aber richtungsweisender Schritt in eine neue Zukunft.

Auch von Weitem macht der Ort eine super Figur. Dagegen kann Disneyland fast einpacken. Und wer sich einmal über die bunte Brücke gewagt hat, will gar nicht mehr zurück.

Was für eine wundervolle Idee! Manchmal reicht eben ein kreativer Einfall, um – dank der eifrigen Mitarbeit aller Einwohner – aus einem hoffnungslosen einen optimistischen Ort zu machen. Das würde auch mancher Stadt in hiesigen Landen guttun, oder? Daran hätte sicher nicht nur Pippi Langstrumpf mit ihrer Villa Kunterbunt ihre Freude.

Kommentare

Auch interessant