Emotionaler Brief: Ehemann würdigt den 24-Stunden-Job seiner Frau.

Für keinen berufstätigen Menschen hat der Arbeitstag Tag 24 Stunden - nur für eine Hausfrau und Mutter. Und sie wird dafür nicht einmal bezahlt. Kein Wunder, dass nicht wenige Mütter öfter einmal an ihre Grenzen stoßen und einfach mal Zeit für sich haben wollen. Auch Kate Douglas aus Newcastle in Australien kümmert sich Tag und Nacht liebevoll um ihre zwei Söhne.

Als sie wieder einmal total erschöpft war, nachdem sie sich den ganzen Tag lang um ihre zwei Jungen gekümmert hatte, brauchte sie eine Auszeit. Sie verließ das Haus und konnte sich darauf verlassen, dass ihr Mann Scott Douglas auf die Kinder aufpasst. Doch dieser tat mehr als nur das. Er schrieb bei Facebook eine emotionale Nachricht, in der er die täglichen Anstrengungen seiner Frau wertschätzt. Damit will er auch anderen Müttern zeigen, wie wichtig und wertvoll ihr selbstloser Einsatz ist. 

"Nach einem harten Tag gibt es nichts Besseres, als endlich Feierabend zu haben. An manchen Tagen sehe ich meine wunderschöne Frau erschöpft, müde, frustriert und von der Mutterrolle überfordert. Anders als ich, hat sie keine feste Arbeitszeit oder wird für Überstunden, oder ihre zusätzliche Arbeit während des Tages belohnt. Sie meldet sich nie krank, hat keine Urlaubstage, Mitarbeiterjubiläen, bekommt keine Rente oder hat freie Wochenenden. Sie freut sich auch nicht auf die Feiertage, die ihr Wochenende verlängern. 

Am 3. Mai 2011 trat sie den Job als Mutter an. Am 6. August 2014 begann sie ihre Überstundenschicht - für 2 Jungen die niemals damit aufhörten, sie in ihrer Rolle als Mutter herauszufordern. Sie hat niemals nach einer Gehaltserhöhung gefragt oder nach einem anderen Job gesucht.

Selbst wenn dein Tag sehr anstrengend gewesen ist und du dich nicht genug wertgeschätzt fühlst oder dir unsicher darüber bist, ob du in ihrem Leben überhaupt einen Unterschied gemacht hast: Schau dir an, wie dein Tag eigentlich verlaufen ist …

Deine Söhne sind in ihren warmen Betten aufgewacht, die von dir liebevoll gewaschen und gemacht wurden. Sie haben das Frühstück gegessen, für das du eine Woche zuvor bereits eine Einkaufsliste erstellt hattest. Du hast ihnen eine Lunchbox zusammengestellt und dich dabei gefragt, ob es gesund genug ist und ob dein Sohn nach dem Essen immer noch hungrig sein wird. Währenddessen hast du versucht, den anderen mithilfe deiner Schultern, deiner Armen und Beine zu balancieren.

Du bist zur Kindertagesstätte gefahren, um deinen Sohn eine Stunde lang zu trösten, weil er einen schlechten Tag hatte. Dabei hast du ihn spüren lassen, dass Mama immer für ihn da sein wird. Du kamst nach Hause und verbrachtest den Rest des Tages mit einem Zweijährigen. Du hast mit ihm geredet, ihm beigebracht, wie man auf Toilette geht und ihm auf seinem Weg vom Kleinkind zum großen Jungen geholfen.

Du hast ihn in sein Bett gelegt, damit er ein Nickerchen machen kann. Du wolltest sichergehen, dass er noch genug Energie für den Rest des Tages hat. Dabei fehlte sie dir eigentlich selbst. Und dennoch hast du deine wenige Freizeit mit Hausarbeit, Hausarbeit und Hausarbeit verbracht. Nach alledem und der wenigen Erholung hast du sie von der Tagesstätte abgeholt, mit ihnen Termine wahrgenommen, um sicherzugehen, dass sie so gesund wie nur möglich sind. Du hast dafür gesorgt, dass sie ein Abendessen bekommen. Du hattest deine erste Unterhaltung mit Erwachsenen beim Abendessen an diesem Tag, während du zugleich noch eine Mutter warst und die Probleme der Welt gelöst hast.

Während du also einen schlechten Tag siehst, sehe ich eine wunderbare Frau, die sich niemals krankmeldet, nie aufgibt, selbst schweren Tagen nie den Rücken zuwendet und die über die Kraft verfügt, am Ende des Tages zu Bett zu gehen in dem Wissen, dass morgen alles wieder von vorne losgeht. Du bist eine wundervolle und großartige Mutter, auch wenn es für dich nicht so aussieht. Du bist das Beste im Leben dieser Jungen und wir lieben dich für alles, was du tust. "

Als Kate den Brief sah, war sie zu Tränen gerührt: "Ich saß mit anderen Müttern in einem Raum, als ich den Brief las. Auch die anderen Mütter fingen an, zu weinen." Der Facebook-Post bekam schon 55.000 Likes und wurde bereits über 11.300 Mal geteilt. Die starke Resonanz zeigt, dass der Vater wohl einen Nerv getroffen hat. Viele Mütter fühlen sich von ihren Männern für das was sie täglich an Arbeit für die Familie leisten zu wenig wertgeschätzt. 

Über solch warme und ermutigende Worte eines Mannes würde sich wohl jede Mutter freuen - auch diejenigen, die nebenher trotzdem noch arbeiten gehen. Einige haben ihren Job aufgegeben, nur um für die Kinder da zu sein und den Haushalt zu schmeißen. Wenn du eine Mutter bist, solltest du stets den Wert deiner Arbeit für deine Familie kennen. 

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