Nicht schön genug? Mobbingopfer wird zu Botox-Prinzessin.

Mit 15 Jahren sah Kristina Rei noch wie ein ganz normales Mädchen aus. Doch die Schülerin aus dem russischen Juschno-Sachalinsk war extrem unzufrieden mit sich. Jedes Mal, wenn sie in den Spiegel blickte, störte sie etwas an ihrem Äußeren.

Hinzu kam, dass Kristina in ihrer Schule gemobbt wurde. Ihr ohnehin angeschlagenes Selbstbewusstsein litt weiter. Sie glaubte, nicht hübsch genug für die Welt zu sein.

Als sie 18 ist, hält sie es nicht mehr aus und fasst den Entschluss, drastische Veränderungen an sich vorzunehmen: mit Schönheitsoperationen.

Eine der ersten Veränderungen nimmt sie an ihren Lippen vor. Sie sollen voluminöser werden. Ihr großes Vorbild? Die Zeichentrickfigur Jessica Rabbit. In den nun folgenden fünf Jahren unterzieht sie sich über 100(!) Botox-Behandlungen. Das sind fast zwei pro Monat! Insgesamt bezahlt ihre Familie fast 6.000 €, um ihr diesen „Traum“ zu ermöglichen.

 vk.com/kristinarei

Mit 22 Jahren erregt Kristina weltweite Aufmerksamkeit, denn zu dem Zeitpunkt hat sie die größten Lippen der Welt. Nun lässt sie sich auch ihre Nase operieren und die Brüste vergrößern. Endlich hat sie die Aufmerksamkeit, die sie immer haben wollte.

Jedoch: Der Ruhm ist nur von kurzer Dauer. Die Welt verliert das Interesse an ihrem bizarren Äußeren und wendet sich schnell wieder anderen skurrilen Menschen zu. Für Kristina gibt es aber keinen Weg mehr zurück aus der Verwandlungs-Spirale: Allerdings begibt sie sich als Nächstes auf einen dunkleren Weg: Anstatt sich vollends in eine lebende Barbiepuppe zu verwandeln, bedeckt sie ihren ganzen Körper mit Tattoos.

vk.com/kristinarei

Dies ist allerdings nur der erste Schritt. Danach stehen „Elfen-Ohren“ auf dem Programm.

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Außerdem lässt sie sich die Zunge spalten und spitzt sich die Zähne zu „Vampirzähnen“ an.

Das letzte i-Tüpfelchen sind schließlich metallene „Teufelshörner“. Gleichzeitig setzt sie natürlich ihre Botox-Injektionen fort und teilt ihre „Fortschritte“ im Internet

vk.com/kristinarei

Um die ganzen Operationen bezahlen zu können, arbeitet Kristina inzwischen als Tätowiererin und finanziert sich über Werbeeinnahmen. Denn mittlerweile ist sie so stark verändert, dass sie wieder eine Berühmtheit mit vielen Fans und Sponsoren geworden ist.

Freimütig erzählt Kristina, dass sie heute noch mehr gemobbt wird als in ihrer Jugend: Die Menschen starren sie auf der Straße an, zeigen mit dem Finger auf sie, schreien vor Schreck und beschimpfen sie. Kristina fühlt sich dadurch jedoch nur bestätigt und experimentiert weiter.

Immerhin bewundern ihre Fans sie für ihren Mut und ihren Einsatz für das „perfekte“ Aussehen. Wie auch immer man sie betrachtet, auf jeden Fall polarisiert sie und sorgt für Aufmerksamkeit. Denn eines hat sie auf jeden Fall erreicht: ein ganz besonderes Aussehen ...

Quelle:

uznayvse.ru

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