25-Jährige wehrt sich mit Foto auf Instagram gegen Body-Shaming.

Mallory King macht das, was viele 25-Jährige tun: eifrig Selfies und Bikinifotos von sich auf Instagram stellen. Doch die 25-jährige Fitnesstrainerin aus Colorado (USA) verzichtet dabei auf schmeichelhafte Filter und zeigt sich lieber so, wie sie ist: mit allen Dellen und Pölsterchen, die dazugehören. "Ich akzeptiere die Dinge, die ich einst an mir gehasst habe", erklärt die junge Mutter. "Ich musste einfach nur die Perspektive wechseln, aufhören, mich herunterzumachen und mich auf das Gute konzentrieren." 

Umso empörter ist Mallory, als ein männlicher User sie wegen ihres Körpers beleidigt. Als Antwort postet sie mit ihrem Freund dieses eindeutige Foto mit folgender Aussage: "An den Typen, der einen negativen Kommentar über meine Cellulite gemacht hat. Es gibt soviel schlimmere Dinge als Orangenhaut - zum Beispiel deine beschissene Einstellung. Lass die Menschen tun und aussehen und posten, was sie wollen und glücklich macht."

Zum Erstaunen der 25-Jährigen wird das Foto trotz viel positiver Resonanz auf ihrer Seite gelöscht, weil es "nicht den Richtlinien" entspricht. Auch wenn im Netz noch viel enthüllendere Fotos oder Posen mit Mittelfinger kursieren. "Warum werden Tausende Posts nicht gelöscht, obwohl sie Hintern und Brüste in viel vulgärerer Weise darstellen als in meinem Fall?", wundert sich Mallory. "Ist es, weil meine Cellulite anstößig ist? Ist es, weil ich nicht einen der Körper habe, die hier ständig geteilt werden? Warum fühlen sich so viele Leute von einer Frau bedroht, die ohne Angst ihren Körper zeigt und ihre Meinung sagt? Die Menschen haben wohl schon so eine Medien-Gehirnwäsche verpasst bekommen, dass ein Körper außerhalb der Norm als anstößig gilt. Scheiß drauf. Ihr könnt meine Fotos weiterhin melden, wie ihr wollt, ich werde sie weiterhin teilen. Denn die Welt braucht mehr Frauen, die sich nicht für ihren Körper schämen und keine Angst haben, die Stimme zu erheben."  

Die Amerikanerin lässt sich nicht unterkriegen und wird ihre Botschaft für ein positives Körpergefühl auch weiterhin verbreiten: "Ich möchte die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass es so viele verschiedene Körpertypen gibt, aber nur sehr wenige davon in den Medien repräsentiert werden. Ich möchte Aufmerksamkeit darauf lenken, dass es jeder selbstbewussten Frau erlaubt ist, ihren Körper zu zeigen, ohne im Internet dafür angefeindet zu werden. Ich tue das, um Frauen zu ermutigen."

Quelle:

web.de

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