Schwede rettet Mädchen vor Selbstmord und hat wichtige Botschaft.

Der Schwede Martin Qviström radelt gerade eine Brücke entlang, als er ein Mädchen sieht, dass im Inbegriff ist, zu springen. Auf Facebook erzählt der junge Mann, was dann geschieht: 

„Heute ist etwas Furchtbares passiert. Ein Teenager wäre beinahe vor meinen Augen gestorben. Ich fuhr gerade mit dem Rad auf der Brücke entlang, als ich ein etwa 16-jähriges Mädchen sah, dass über den Zaun kletterte und sich bereit machte zu springen. Ich trat so schnell in die Pedale, wie ich konnte und schrie 'Was machst du?' und sie antwortete 'Ich werde springen!' und ließ das Geländer los. Ich warf meine Arme durch den Zaun und konnte meine Arme gerade noch um ihre Taille schlingen. Da hing sie in meinen Armen, mit dem Wasser unter ihr. Mit aller Kraft presste ich sie an meinen Körper, nur den Zaun zwischen uns. Mit ruhiger Stimme sagte ich das Erste, was mir in den Sinn kam. 'Mein Bruder hat sich vor 23 Jahren das Leben genommen und ich werde nicht zulassen, dass jemand anderes es wieder tut. So sehr, wie das mein Leben beeinflusst hat, kann ich nicht erlauben, dass du dasselbe mit den Menschen machst, die dich lieben. Es ist bestimmt gerade furchtbar hart für dich, aber glaube mir, es wird besser werden.' Doch sie weigerte sich, wieder auf die andere Seite zu klettern und weinte nur 'Ich will sterben, ich will sterben' vor sich hin. 'Du wirst heute nicht sterben', erwiderte ich nur und hielt sie noch fester. Zwei Fahrradfahrer hielten an und starrten. Keiner half, bis ich sagte, sie sollen die Polizei rufen. 

Die Polizisten kamen nach vier Minuten. Währenddessen erzählte mir das Mädchen, dass ihre Eltern sie hassen würden, dass sie manisch-depressiv sei und deshalb auf geschlossener Station war. Ich sagte zu ihr, dass alles besser werden würde und sie eines Tages Glück und Freude finden würde. Die Polizisten fesselten sie mit Handschellen ans Geländer, damit sie nicht springen konnte. Aber ich hielt sie weiterhin fest. Meine Arme waren alles, was sie vom Tod trennte. 

Wenn ich nur eine Sekunde später da gewesen wäre, hätte ich sie nur noch in die Tiefe fallen sehen. Ein schrecklicher Gedanke. Ich habe meinen Namen und meine Nummer der Polizei hinterlassen, damit das Mädchen sich bei mir melden kann, wenn sie möchte. Ich würde ihr gerne sagen, dass sie eine wundervolle Person ist, die noch so viel vor sich hat. Ihr zu zeigen, wie viel Schönes die Welt zu bieten hat. Das Leben ist ein Geschenk. Ich würde ihr gerne helfen, das zu verstehen.“

Das war wirklich Rettung in letzter Sekunde! Großer Dank an diesen Helden. 

Quelle:

Facebook

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