Mädchen mit Beckwith-Wiedemann-Syndrom wird endlich befreit.

Die 21-jährige Madison Kienow und der 23-jährige Shannon Morrison-Johnson aus Aberdeen in South Dakota, USA, freuen sich wahnsinnig auf die Geburt ihrer Tochter. Doch als ihr lang ersehntes Baby endlich auf die Welt kommt, jagt ein Schreck den nächsten.

Das kleine Mädchen, dem seine Eltern den Namen Paisley geben, kann nicht atmen, weil sein Mund von einer enormen Zunge verstopft wird. Paisley droht daran zu ersticken.

Paisley leidet am Beckwith-Wiedemann-Syndrom (BWS), einer seltenen genetischen Krankheit, die bei etwa jeder 14.000. Geburt weltweit auftaucht. Drei Tage lang muss die kleine Paisley künstlich beatmet werden, dann schafft sie es allein. Doch bis zu ihrem 6. Lebensmonat kann sie nur über eine Sonde am Bauch ernährt werden. Das kleine Baby wird wegen seiner riesigen Zunge ständig auf der Straße angestarrt. Madison wird regelmäßig darauf angesprochen, was mit ihrem Kind denn nicht stimme. Schließlich entscheiden sich die Eltern, ihre Tochter an der Zunge operieren zu lassen.

Nach dem ersten chirurgischen Eingriff wächst die Zunge jedoch so schnell wieder nach, dass das Vorhaben wie umsonst erscheint. Ein zweites Mal wird Paisley dann im Alter von 6 Monaten operiert. Und dieses Mal mit Erfolg! Nicht nur, dass Paisley jetzt richtig gut atmen kann, sie darf auch endlich mit ihrem Mund essen. Außerdem beginnt sie heute, mit 16 Monaten, ihre ersten Worte zu brabbeln.

Madison ist überrascht, wie hübsch ihre Tochter aussieht, wenn sie lächelt, und wie befreit ihr Gesicht wirkt. Als könne sie ihre Mimik erst jetzt richtig ausprobieren.

In jedem Fall hat Paisley Eltern, die sie sehr lieben, egal, wie sie aussieht. Doch für ihr Wohlbefinden ist es umso schöner, dass sie jetzt freier atmen und leben kann. Hoffentlich bleibt es für immer so.

Quelle:

dailymail.com

Kommentare

Auch interessant