Toller Einsatz: Platzanweiser im Stadion besorgt krankem Jungen Milch.

Eine kleine Familie aus St. Louis in Missouri (USA) macht sich mit ihrem Dreijährigen zu einem Football-Spiel auf, als sie bemerken, dass sie keine Milch dabei haben. Ein Platzanweiser hilft ihnen bei der schwierigen Suche - ohne zu wissen, dass er den Kleinen damit vor Schlimmeren bewahrt. Warum sie so dankbar ist, erklärt die Mutter in diesem Facebook-Post: 

"An den Platzanweiser beim Football-Spiel der Cardinals, der die halbe Spielzeit damit verbrachte, für meinen Sohn eine Flasche Milch aufzutreiben: 

Als ich Sie fragte, ob Sie wissen, wo ich Milch für meinen Sohn bekommen könnte, erwartete ich als Antwort, dass ich leider Pech hätte oder bestenfalls eine vage Auskunft. Stattdessen führten Sie uns durch mehrere Bereiche in den Bereich der Clubmitglieder, obwohl wir mit unseren Tickets dort keinen Zugang hatten, weil Sie wussten, dass es dort eine Bäckerei gibt - aber sie hatten keine Milch mehr. Statt aufzugeben, brachten Sie uns drei Stockwerke tiefer zu einem Geschäft - wo wir wieder kein Glück hatten.

Das bekamen Sie alles mit, denn Sie blieben bei uns und halfen beim Suchen. So führten Sie uns schließlich zu einem Donut-Stand, wo wir endlich fündig wurden. Während ich bezahlte, gaben Sie meinem Sohn den Strohhalm, nach dem er gefragt hatte. Dann gingen Sie mit uns den ganzen Weg durch das Stadion zurück, damit wir uns nicht verliefen. So weit hatten wir für diese Flasche Milch laufen müssen, aber Sie wollten sichergehen, dass mein Sohn glücklich ist. 

Sie haben all das getan ohne zu wissen, warum diese Milch so wichtig für uns ist. Sie dachten vielleicht, mein Sohn sei verwöhnt, oder dass ich nicht in der Lage sei, zu einem Dreijährigen 'Nein' zu sagen. Falls Sie das gedacht haben sollten, so haben Sie sich nichts anmerken lassen. Sie waren einfach wundervoll. 

Was Sie nicht wussten: Unter dem T-Shirt meines Sohnes befindet sich ein Katheter und ein Schlauch, um ihn zu füttern. Sie wussten nicht, dass sein kleiner Körper schnell dehydriert, aber dass wenn er zu viel Wasser trinkt, wir schnell im Krankenhaus landen. Und aus irgendeinem Grund, bar jeder Logik, verträgt er Milch momentan am besten. Sie wussten nicht, dass es die letzten drei Jahre sehr schwer war, ungeplant irgendwo hinzugehen.

In den letzten Monaten haben wir uns geschworen, dass sein Gesundheitszustand uns nicht davon abhalten soll, Dinge zu tun. Deshalb waren diese Last-Minute-Karten von Freunden zum Football-Spiel ein kleiner Triumph für uns. Sie wussten nicht, dass bald eine weitere Operation ansteht, die uns über Monate hinweg unter Quarantäne in unserem eigenen Haus behalten wird. Sie wussten nicht, dass mich ein unerwarteter Anruf von seiner Ärztin abgelenkt hatte, so dass ich seine Milch zuhause vergessen habe.

All diese Dinge haben Sie nicht gewusst. Sie haben nur einen Jungen gesehen, der Milch wollte und Sie waren nett zu ihm. Und dafür kann ich Ihnen nicht genug danken."

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