Finne schmuggelt für Kinder Spielzeug in syrisches Kriegsgebiet.

Alle zwei Monate macht sich der sechsfache Vater Rami Adham aus Finnland auf eine Reise, bei der er jedes Mal sein Leben riskiert. Der 44-Jährige schmuggelt Spielzeug in das kriegsgeschüttelte Syrien um den Kleinen und Unschuldigen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Seit vier Jahren begibt sich der gebürtige Syrer, der seit 1988 in Helsinki wohnt, über geheime und gefährliche Fluchtwege in die größten Krisenzonen: Im Gepäck hat er dabei nicht nur rund 80 Kilo Spielzeug, sondern auch Lebensmittel und Medizin. 

„Beim ersten Mal besuchten wir ein Flüchtlingslager in der Nähe der Grenze“, erinnert sich der Mann, mit eigenem Wohltätigkeitsverein, an den ersten Einsatz. „Doch als wir den Kindern Spielzeug brachten, bekamen sie sich gar nicht mehr ein. Sie sind den ganzen Tag Tod und ständiger Bedrohung ausgesetzt. Die Spielsachen lassen sie das alles für eine kurze Zeit vergessen.“ 

Auch seine 3-jährige Tochter Yasmin hat schon viele ihrer Spielsachen für die Kinder in Not gestiftet. Auf dieser Spendenseite kann man den selbsternannten "Spielzeugschmuggler", der ebenfalls vier Schulen in den Konfliktzonen aufgebaut hat, bei seiner wichtigen Aktion unterstützen. Ein wunderbarer Einsatz von einem mutigen Mann! 

Quelle:

Orient News

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