Happy End: Belästigung im Kino endet für Mutter unerwartet.

Jeder weiß, wie ätzend es sein kann, wenn man sich auf einen Kinobesuch freut und dann ein anderer Zuschauer einfach nicht die Klappe halten kann. Aber hier nimmt diese Geschichte eine sehr ungewöhnliche Wendung.

Rebecca Boyd aus Adger (Alabama) will ihre Tochter Ashley noch ein letztes Mal ins Kino mitnehmen. Ihr Ehemann hat gerade seinen Job verloren und sie hat gesundheitliche Probleme. Die Zukunft sieht für Rebecca Boyd nicht gerade sonderlich rosig aus.

Dieser Kinobesuch sollte etwas ganz Besonderes für Mutter und Tochter sein. Aber als der Film beginnt und alles dunkel wird, bemerken sie, dass sich hinter ihnen zwei Störenfriede eingenistet haben. Zwei Mädchen, die so laut kichern und flüstern, dass es unmöglich ist, dem Film zu folgen. Rebecca Boyd beschwert sich bei den beiden und sagt: „Hey, ihr zwei: Macht mal halblang. Wir haben für diesen Film genauso bezahlt wie ihr." Aber die beiden hören nicht auf, sondern treten sogar noch von hinten gegen ihren Kinositz.

Nach dem Film treffen Rebecca und ihre Tochter die beiden Unruhestifter und Rebecca beschließt, ihnen die Meinung zu geigen: Wie wichtig dieser Kinobesuch für sie war und was sie ihr durch ihr unmögliches Verhalten kaputt gemacht haben. 

Die Geschichte könnte hier zu Ende sein, aber was Rebecca nicht weiß, ist: Die Mutter der Störenfriede bekommt von deren beschämenden Verhalten Wind und überlegt, wie sie den beiden eine nachhaltige Lektion erteilen kann. Kurzentschlossen schreibt sie auf Facebook folgende Nachricht:

Youtube/Speed Sports

„Dies ist der berühmte Schuss ins Blaue, aber ich suche eine Frau, die heute Abend im Tannehill Premier Kino war, um in die Cinderella-Vorstellung um 19 Uhr zu gehen. Meine Tochter, Stieftochter und mein Sohn waren dort ebenfalls. Später hat mir mein Sohn gesagt, sehr zu meiner Schande und Verlegenheit, dass meine Mädchen unfreundlich und unausstehlich während des Films gewesen sind. Die Frau, die ich suche, hat sie darauf angesprochen und bat sie darum, ruhig zu sein, aber sie waren sehr respektlos ihr gegenüber. Nach dem Film hat sie meine Mädchen angesprochen und ihnen erzählt, dass ihr Ehemann seinen Job verloren hat und dass dies der letzte Film sein würde, den sie in der nächsten Zeit mit ihrer Tochter genießen kann. Und dieses besondere Ereignis haben meine Mädchen ruiniert. Also: Wenn Sie diese Frau sind und das lesen, dann melden Sie sich bitte bei mir. Ich versichere Ihnen, dass die Mädchen streng und angemessen bestraft worden sind. Dieses unfreundliche, respektlose und furchtbare Verhalten ist inakzeptabel und die beiden schulden Ihnen eine Entschuldigung. Mein Ehemann und ich werden dafür sorgen, dass sie heute ein paar passende Zeilen zur Wiedergutmachung an Sie schreiben werden und wir würden sehr gern Ihren nächsten Kinobesuch und das dazugehörige Knabberzeug übernehmen. Das Taschengeld der beiden wird dafür wohl reichen. Bitte schreiben Sie mir, wenn Sie das waren. Ich entschuldige mich vielmals für diese Respektlosigkeit.“

Diese Nachricht wird auf Facebook tausende Male geteilt und erreicht schließlich auch Rebecca Boyd. Voller Rührung kontaktiert sie die Mutter der Nervensägen und nimmt die Entschuldigung sofort an: „Es hat mich sehr berührt, dass Kyesha das Verhalten ihrer Töchter so sehr umtreibt. So etwas sieht man heutzutage leider nicht mehr allzu oft. Die Mädchen sind wirklich keine schlechten Kinder, sie haben einfach nur nicht nachgedacht.“

Youtube/Speed Sports

Was Rebecca Boyd noch mehr überrascht, ist die Menge an Nachrichten, die sie für ihren Mann bekommt: Jobangebote trudeln ins Haus, weil so viele Menschen Kyeshas berührende Nachricht über Rebeccas Verhalten gelesen haben.

„Ich bin überwältigt von all der Liebe und Unterstützung,“ sagt Rebecca, zutiefst bewegt. „All das ist etwas, was meine Tochter Ashley und ich niemals vergessen werden.“ Und schließlich hat ihnen diese Geschichte sogar noch eine mehrtägige Traumreise für die ganze Familie nach New York beschert. Denn dort wurden beide Familien, die sich mittlerweile angefreundet haben, zu einer Fernsehshow eingeladen.

Diese Geschichte zeigt, dass es auch in den schlimmsten Situationen zu einem Happy End kommen kann, genau wie im Kino.

Quelle:

Dailymail

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