Happy End: Hund wird von 21-Kilo-Tumor befreit.

Valerie Schomburg von der Tierkontrolle Newport Beach, einer Stadt in Kalifornien, erhält einen Anruf. Am anderen Ende der Leitung heißt es, dass ein Hund alleine den Strand entlang spaziert. Der Besitzer hätte ihn wohl ausgesetzt. 

Als die Mitarbeiter den Golden Retriever namens Henry finden, können sie ihren Augen nicht trauen: Nicht nur, dass er allein gelassen wurde. Am Körper des vermutlich 8 Jahre alten Hundes befindet sich ein riesiger Tumor.

YouTube/ Inside Edition

Fast 21 Kilo schleppte Henry täglich mit sich herum, wer weiß, wie lange schon. Der Golden Retriever war aufgrund dessen sogar schon in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt.

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Der Tumor ragte bis zu seinem Bein. Henry konnte es nicht mal mehr zum Wasserlassen heben.

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Nachdem die Tierschützer ihn mitgenommen hatten, folgte nun das eigentliche Problem: Es musste ein Tierarzt gefunden werden, der sich der Herausforderung annahm, diesen Riesentumor zu entfernen. Henry ist mit 8 Jahren schließlich nicht mehr der Jüngste und das Risiko für Komplikationen bei der Operation entsprechend erhöht. Die meisten Tierärzte, die Valerie kontaktierte, hatten noch nie einen so großen Tumor gesehen.

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Doch die Tierschützer wollten dem Golden Retriever unbedingt helfen, ein normales Hundeleben führen zu können: „Er trägt zu viel Liebe und Leben in sich, dass wir ihm eine Chance geben wollten“, erzählt Valerie. Letztendlich konnte doch noch ein Tierarzt gefunden werden, der Henry von dem 21-Kilo-Tumor befreien wollte.

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Die gewagte Operation konnte durch Spenden finanziert werden und verlief gut. Dem tapferen Kämpfer geht es von Tag zu Tag besser. Ob der Tumor gut oder bösartig war, wird derzeit noch untersucht. Falls es kein Krebs ist, soll Henry schon in wenigen Wochen an einen neuen Besitzer vermittelt werden.

Wenn du immer noch nicht an den Riesentumor glaubst, schau dir Henry in Aktion an! 

Ob es sich hier um einen Fall von Tierquälerei handelt oder um Fahrlässigkeit, konnte bisher noch nicht ermittelt werden. Jetzt heißt es jedenfalls Daumen drücken, dass Henry wieder vollständig gesund wird! 

Quelle:

ktla

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