Herzerwärmend: 8-Jähriger besorgt seinem Freund Geld für neuen Rollstuhl.

Eine herzerwärmende Geschichte spielte sich in den Vereinigten Staaten von Amerika ab. Im Bundesstaat Kalifornien leben die beiden Jungen Paul Burnett und Kamden Houshan. Einer der beiden sollte beweisen, dass er weiß, was wahre Freundschaft bedeutet.

Youtube/gofundme

Seit seiner Geburt sitzt der kleine Kamden im Rollstuhl. Wegen eines Tumors in der Wirbelsäule ist der 8-Jährige gelähmt. Trotz dieser Behinderung ließ sich Kamden seine Lebensfreude nicht nehmen.

Paul lernte seinen besten Freund im Kindergarten trennen. Seitdem sind die beiden unzertrennlich. Einzig der Rollstuhl trübt manchmal den gemeinsamen Spaß. Er ist schwer und sperrig, auch kleinere Unfälle passieren gelegentlich.

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Als die Freunde einmal auf einem Bauernhof spielten, sah Paul mit Schrecken, wie Kamdens Rollstuhl nach vorne kippte und er herausfiel. „Paul war geschockt“, sagte Jenny Burnett, Pauls Mutter. „Wir wussten nicht, dass es sehr viel mit seinem Rollstuhl zu tun hat. […] Er war nicht für Kamden ausgelegt.“

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Weil die staatliche Krankenkasse von Kalifornien nur alle fünf Jahre einen neuen Rollstuhl bezahlt, musste Kamden trotz seines Wachstums mit seinem alten vorliebnehmen. Die Familie Houshan konnte sich keinen neueren leisten.

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Paul konnte das eines Tages nicht länger mit ansehen und kam auf die Idee, einen Spendenaufruf für seinen Freund zu tätigen: „Sein Rollstuhl ist so oft nach vorne umgefallen und das ist bescheuert. Außerdem fällt es ihm richtig schwer, ihn zu bewegen, weil er so schwer ist.“

Zusammen mit seiner Mutter rief er eine „GoFundMe“-Seite ins Leben, mit deren Hilfe umgerechnet über 4.600 Euro zusammenkamen, obwohl die Zielsumme nur ungefähr 3.300 Euro betrug. Mit dieser Summe konnte nun ein Rollstuhl erworben werden, der den körperlichen Bedürfnissen von Kamden entspricht.

Das folgende Video (auf Englisch) ist das Original der Spenden-Kampagne:

„Dieser neue Stuhl ist viel leichter“, sagte Kamdens Mutter. „Das macht alles so viel einfacher. Er kann sich selbst besser anschieben und mehr machen.“

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Sie ist so dankbar wegen Pauls Güte: „Paul ist halt ein richtig süßes Kind. Ich konnte es kaum glauben. Wer hätte das gedacht? Ich hätte nie geglaubt, dass es so sein würde, nicht in einer Million Jahren.“

Wer kann von sich behaupten, so einen guten Freund zu haben?

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