34-Jährige beobachtet schulschwänzenden Jungen und hat einen genialen Einfall.

Die 34-jährige Geschäftsfrau Rosângela Amaral lebt in Itacibá im Bundesstaat Espírito Santo in Brasilien. Die Mutter einer Tochter ist gerade eifrig dabei, ihre eigene Bäckerei aufzubauen, als sie eine merkwürdige Beobachtung macht.

Jeden Tag sieht sie einen kleinen Jungen, der sich in unmittelbarer Nähe der Bäckerei aufhält – und zwar während der üblichen Schulzeiten; Rosângela ist schnell klar, dass er nicht zum Unterricht geht. Als sie ihre Bäckerei schließlich eröffnet, spricht sie ihn an und macht Cauã – so heißt der Knirps – ein Angebot.

Rosângela verspricht Cauã, ihm jeden Tag ein leckeres Frühstück zuzubereiten; darüber hinaus darf er für seine Familie Brot und Brötchen mitnehmen. Im Gegenzug muss der Junge jedoch regelmäßig in die Schule gehen und gute Noten bekommen. Völlig überwältigt von dem großzügigen Angebot willigt Cauã in den Handel ein.

Seitdem kommt der Zehnjährige jeden Morgen vor der Schule in die Bäckerei und wenn er sie wieder verlässt, nimmt er Brötchen für die Familie mit. Um sicherzugehen, dass der Junge seinen Teil des Versprechens auch einhält, kontrolliert Rosângela seine Hausaufgaben und hilft ihm bei Problemen. Das fällt der jungen Frau leicht, denn ihre eigene Tochter litt an einem Gehirntumor und hat bis heute Schwierigkeiten beim Lernen. 
Rosângela hilft der Familie sehr gern und hofft, dass Cauã ein Vorbild für seine acht Geschwister ist.


Mit dieser Großherzigkeit bleibt Rosângela nicht nur in den Herzen der Familie und der Brasilianer, sondern auch in unseren.

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