Kunden sollen in Londons erstem Blowjob-Café von Robotern bedient werden.

Die ganze Geschichte klingt schon so absurd, dass man es kaum glauben kann: Der schweizerische Unternehmer Bradley Charvet will in ganz Europa Cafés eröffnen, in denen Herren für 60 Euro sowohl einen Espresso als auch Oralverkehr von einer Prostituierten bekommen. Seine Marke nennt sich „Café Fellatio“. Sein Vorbild sind ähnliche Einrichtungen, die in Thailand elementar zum Sex-Tourismus beitragen.

Im schweizerischen Genf scheint dieses Vorhaben ohne Probleme realisierbar zu sein, da die Gesetze der Prostitution sehr freizügig sind. Im Café soll sich der Kunde einen Espresso an der Bar gönnen, während er sich auf dem iPad eine Prostituierte seiner Wahl aussuchen kann, die die ausschließlich männliche und heterosexuelle Kundschaft beim Kaffeegenuss oral befriedigen soll.

In vielen europäischen Ländern ist die Rechtslage für die Planung der Cafés kein Problem. Nun möchte sich Bradley gerne auf den britischen Markt ausdehnen und ein Etablissement in London eröffnen. Doch hier ist die Gesetzeslage sehr viel strenger, was die Umsetzung des Vorhabens deutlich erschweren dürfte. Deshalb hat Bradley sich jetzt etwas Neues ausgedacht.

Mit Hilfe von Sexrobotern will er seine Vorstellungen von einem wahren Männertraum, in dem der Tag mit einer Tasse Kaffee und einem Blowjob vor der Arbeit beginnt, auch in Großbritannien verwirklichen.

Auch diese Idee holte er sich vom asiatischen Markt. Seiner Meinung nach würden Roboter das Geschäft mit der sexuellen Dienstleistung revolutionieren. So muss sich der Unternehmer auch keine Gedanken über angemessene Bezahlung, Hygiene, Arbeitsschutz oder Menschenrechte machen.

Insgesamt soll es im Londoner Stadtteil Paddington bald 8 Cyborg-Prostituierte geben, die in verschiedenen Kostümen und Uniformen die zahlenden Herren sexuell befriedigen sollen. Bradley sagt dazu: „Was könnte es Besseres geben, als dich in einem Café mit deinen Freunden zu treffen und einen netten Blowjob von einem Sexroboter zu bekommen?“ 

Sollte sein Laden in London ein Erfolg werden, plant Bradley schon den zweiten Laden in Manchester. Großbritannien kann seinen Plänen anscheinend doch nicht entkommen. In Genf jedenfalls soll das erste Café seiner Marke im Dezember 2016 seine Pforten öffnen.

Kommentare

Auch interessant