Glück gehabt! Braut erhält 147 Jahre altes Hochzeitskleid zurück.

Tess Newell aus London in England hatte eine absolute Traumhochzeit. Umringt von Freunden und Familie heiratete sie im Sommer 2016 in Schottland bei strahlendem Wetter ihren Verlobten. Ein besonders schönes Detail der fröhlichen Feier: das Kleid der Braut.

Der Traum aus weißer Spitze ist 147 Jahre alt und wurde einst von Tess' Ur-Urgroßmutter Dora selbst angefertigt. Als Tess sich verlobte, hatte ihre Großmutter es aus seiner Schachtel auf dem Dachboden geholt und ihr vorgeschlagen, es zu tragen.

Tess war begeistert und gerührt. Sie änderte einige Kleinigkeiten am Halsausschnitt und trug es an dem großen Tag - einfach zauberhaft.

Nach der Hochzeit brachte Tess das Kleid in die Reinigung "Kleen Cleaners" in Edinburgh, um es dort sorgfältig und fachmännisch säubern zu lassen.

Doch als sie es wieder abholen will, erwartet sie eine böse Überraschung. Das Geschäft ist nicht nur geschlossen, es hat Konkurs angemeldet. Erst nach mehrfachen Nachfragen antwortet man Tess, Doras Kleid sei bei der Auflösung entweder verloren gegangen oder verkauft worden, um die Schulden der Geschäftsführung zu tilgen.

Tess will nicht glauben, dass das Kleid ihrer Vorfahrin für immer verloren sein soll. Sie wendet sich an die Öffentlichkeit des Internets und schreibt einen Hilferuf, den sie auf Social Media Kanälen postet. Darin zeigt sie Fotos von Doras Kleid und bittet jeden, der die Nachricht liest, um Hilfe bei der Suche.

Schnell verbreitet sich ihr Aufruf im Netz und wird über 300.000 Male geteilt. Auch der Hausbesitzer, in dessen Gebäude "Kleen Cleaners" ihr Geschäft hatten, liest Tess' Geschichte. Er schaut persönlich bei seiner Immobilie vorbei und durchsucht sämtliche der verlassenen Räume.

Dort findet er, wie er Tess schreibt, einen "zerknüllten Haufen alter Spitze" auf dem Fußboden. Tess' Eltern kommen und überzeugen sich selbst: Es ist tatsächlich Doras Kleid.

Dank des Internets und des aufmerksamen Hausbesitzers kann Tess ihr Hochzeitskleid zurück bekommen. Und, wer weiß, vielleicht werden eines Tages noch ihre Töchter und Enkelinnen das schöne Stück tragen können.

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