Was die Gäste dem 6-jährigen Mädchen antun, ist ein Skandal. Der Mann am Schluss ist der schlimmste von allen.

Wer in einer größeren Stadt lebt, hat oft das Gefühl von Egoisten umgeben zu sein. Im hektischen Treiben auf den Straßen scheinen die Passanten Scheuklappen aufzuhaben und ihre Mitmenschen nur noch als Hindernis zu sehen. Dass dabei oft Menschen übersehen werden, die eigentlich Hilfe bräuchten, ist kein Geheimnis. Doch wie verhalten sich die "Ellenbogen-Taktiker", wenn plötzlich ein verlorenes, elternloses Kind vor ihnen steht? Das folgende Enthüllungs-Video lässt tief blicken:


Das soziale Experiment kommt zu einem schockierenden Ergebnis: Nur der wohlgekleideten, sauberen Anna wurde geholfen, während man die ärmlich und schmutzig aussehende Anna eiskalt ignorierte. Die Situation ist zwar "gespielt", doch die Ablehnung ist echt und hat einen verheerenden Effekt auf das kleine Mädchen. Die 6-Jährige reagiert, wie jeder Mensch, der von der Gesellschaft ausgeschlossen wird: Sie bekommt Angst und weint. Mit der tapferen Anna gibt UNICEF der sozialen Kälte ein Gesicht und macht mit dem Video auf die vielen Kinder aufmerksam, die diese Kälte täglich zu spüren bekommen. Es ist an jedem von uns, daran was zu ändern und die Scheuklappen abzunehmen. Dafür braucht es nicht viel: Ein tröstendes Wort, ein freundlicher Blick und eine Hand auf der Schulter können für ein verängstigtes, verlorenes Kind die Welt bedeuten.

Kommentare

Auch interessant