Supermarkt-Chef verteidigt Kassiererin vor übler Kundschaft.

Was diese Frau vor ein paar Jahren während ihres Jobs als Kassiererin erlebt hat, wird sie wohl niemals vergessen: 

Imgur/Mewp

„Vor ein paar Jahren arbeitete ich neben dem Studium in einem Laden für Schreibwarenartikel. Ich wollte mir etwas dazuverdienen, aber ich mochte den Job und meine Kollegen sehr. Am meisten los war, wenn die Schule wieder begann und alle Eltern sich mit den Schulsachen für ihre Kinder eindecken wollten. Sogar die Chefs saßen mit an der Kasse um den großen Andrang bewältigen zu können. An einem Tag kam diese aufgetakelte Frau mit blond gefärbten Haaren und Designertasche an die Kasse. Sie schmiss ihre Sachen aufs Band und warf mir ihre Rabattgutscheine entgegen, damit ich sie einlöse. Ich lächelte mit zusammengebissenen Zähne und fragt sie, ob beim Einkauf alles in Ordnung gewesen sei. Sie ignorierte mich vollständig und tippte in ihr Handy, während ihre etwa 7-jährige Tochter stumm daneben stand. 

Ich bemerkte, dass einer der Rabattcoupons bereits abgelaufen war - seit über einem Jahr! Außerdem waren die Gutscheine nicht für die Artikel gültig, die sie kaufen wollte. Als ich sie freundlich darüber informierte, fuhr sie mich an: „Aber warum? Es ist ein Coupon und sie sollten alles einlösen, was der Kunde ihnen gibt!“ Alle Erklärungen halfen nichts, sie wurde richtig wütend: „Ich möchte den Geschäftsführer sprechen, ich habe keinen Zeit für den Scheiß!“

Ich winkte meinen Chef herbei, der in der Nähe war. Während er auf uns zukam, beugte sich die Frau zu ihrer Tochter hinunter und sagte mit falscher süßer Stimme: „Siehst du Schätzchen? Deshalb sollst du studieren und eine gute Ausbildung machen, damit du nicht wie sie an der Kasse endest!“

Was hatte sie da gesagt? Mein Gesicht wurde rot und mir schossen Tränen ins Gesicht, als ich stammelte, dass ich eigentlich zur Uni gehe und nebenbei hier jobbe. In diesem Moment tauchte mein Chef hinter mir auf und sagte ruhig zu der Frau, sie solle wiederholen, was sie soeben gesagt hatte. Das tat sie mit selbstgefälligen Gesichtsausdruck und fügte hinzu, der Kunde habe IMMER recht, und dass sie nur diese Rabattmarken einlösen will. 

Mein Chef schaute sie einige Sekunden stumm an, dann begann er damit, alle ihre Einkäufe wieder aus der Tüte zu nehmen. „Was zu Hölle tun sie da?“, kreischte sie. Mein Chef antwortete ruhig: „Ich werde Sie nicht hier stehen lassen und meine Mitarbeiter beleidigen uns anpöbeln lassen. Ich bitte Sie zu gehen. Wir möchten keine Geschäfte mit Ihnen machen.“ Die Frau starrte uns stumm an und lief rot an, während alle Kunden in der Schlange wiederum sie anstarrten. Sie fing an zu heulen und machte eine Riesen-Szene. Ihre 7-Jährige Tochter hingegen, verhielt sich reifer als ihre erwachsene Mutter! 

Sie schnappte sich ihre Handtasche, alle Rabattmarken und ihr Kind und stürmte aus dem Laden während sie schrie: „ICH KOMME NIE WIEDER HIER HER! ICH WERDE EUREN BOSS ANRUFEN UND EUCH ALLE FEUERN LASSEN! WISST IHR, WER ICH BIN?“ Mein Chef gluckste nur und sagte zu mir, ich solle nach hinten gehen und einmal kurz durchatmen - denn zu diesem Zeitpunkt muss ich ausgesehen haben, als hätte ich einen Geist gesehen.“

Was für eine Reaktion vom Geschäftsführer - so einen Vorgesetzten wünscht sich wohl jeder!

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