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Kuriositäten

10 Fehler beim Reisen und wie man es richtig macht

Reisen gehört bei vielen Menschen zu den liebsten Beschäftigungen. Nichts geht über das Kennenlernen neuer Orte, Kulturen und Menschen. Nichts erweitert den eigenen Horizont so sehr wie das Reisen.


Tricks und Lifehacks, die das Leben leichter machen, erwünscht? Bitte sehr! (Zum Artikel nach unten scrollen.)


Weil für so eine Reise aber Geld und Zeit benötigt werden, sollte sie für die meisten möglichst perfekt sein. Um einem also Enttäuschung und Ärger zu ersparen, sollten alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, um aus der geplanten Reise das meiste herausholen zu können.

Darum sollten diese üblichen 10 Fehler, die viele beim Reisen machen, vermieden werden:

1. Fehler: außerhalb übernachten, um Geld zu sparen

Hotels außerhalb des Stadtzentrums sind in der Regel billiger, weswegen Reisende oftmals eine Unterkunft wählen, die nicht direkt im Stadtzentrum liegt. Allerdings wird das bei der Unterkunft gesparte Geld wiederholt für den öffentlichen Nahverkehr ausgegeben, was bedeutet, dass letztendlich doch nichts eingespart wurde. Zudem kann man, wenn man in der Innenstadt untergebracht ist, auch spät abends oder früh noch interessante Orte zu Fuß erkunden und in den meisten Fällen sind im Zentrum der Stadt, besonders wenn eine Altstadt vorhanden ist, die schönsten Örtlichkeiten zu sehen.

2. Fehler: für Dinge bezahlen, die man umsonst bekommen kann

Statt eine oftmals kostspielige Rundfahrt oder Sightseeingtour zu buchen, gibt es an vielen Orten das Angebot sogenannter Free Walking Touren, häufig auch in der eigenen Sprache. Ein großer Bonus bei der Nutzung dieser Touren ist, dass man von Einheimischen an Orte geführt wird, die nur sie selbst kennen.

Auch bei der Unterkunft kann gespart werden! Couchsurfing ist ein Service, bei dem Menschen kostenlos bei anderen unterkommen können. Ein Vorteil davon ist, dass man neue Leute kennenlernt, die einen mit ein bisschen Glück ebenfalls zu interessanten Plätzen führen.

futon photo taken for couchsurfing.com

Auch interessant: Viele Museen haben feste Tage, an denen man sie umsonst besuchen kann. 

3. Fehler: zu viele Sachen mitnehmen

Und noch ein T-Shirt extra für den Notfall. Wer kennt das nicht beim Packen? Am Ende der Reise stellen die meisten jedoch fest, dass ein Teil der mitgenommenen Sachen gar nicht getragen wurde. Darum am besten Kleidungsstücke einpacken, die zusammenpassen, man sie auf verschiedene Arten kombinieren kann. Dann reicht auch ein Rucksack oder eine kleine Tasche aus!

4. Fehler: keine Online-Tickets kaufen

Die Schlangen zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten können manchmal außerordentlich lang und das langdauernde Anstehen nervig sein. Viele Besucherorte haben mittlerweile einen separaten Eingang für diejenigen, die bereits ein Ticket online gekauft haben. Dieses Angebot sollte genutzt werden, denn es erspart einem eine Menge Zeit.

Louvre

5. Fehler: Benutzerbewertungen nicht genug Aufmerksamkeit schenken

Keine Restaurantbewertungen zu lesen, kann ein fataler Fehler sein. Gerade wenn man an einem fremden Ort ist, ist man auf die Hilfe anderer angewiesen. So verhält es sich auch mit dem Essen, denn gibt es etwas Schlimmeres, als ungenießbares und überteuertes Essen zu bekommen, wenn man doch mit etwas Recherche ein tolles Geschmackserlebnis hätte haben können? 

Auf Webseiten wie Yelp oder Tripadvisor sowie mittlerweile auch in den Google-Rezensionen teilen Touristen ihre Erfahrungen und können einem damit oft weiterhelfen.

6. Fehler: nur Bargeld oder nur die Kreditkarte mitnehmen

Man sollte niemals nur Bargeld oder nur eine Kreditkarte mithaben. Man kann nie wissen, ob die Karte auch akzeptiert wird oder das Bargeld verloren geht. Darum ist die beste Variante, beides dabeizuhaben. Zusätzlich sollte man im Vorhinein herausfinden, wo sich die besten Orte für einen Umtausch von Geld befinden.

©Pixabay/2204574

7. Fehler: Angst haben, mit Fremden zu sprechen

Touristen, die nur als Gast am besuchten Ort auftreten, ohne offen für die Küchen, Kulturen und Menschen zu sein, sieht niemand gerne. Zudem entgeht diesen Leuten einiges, schließlich ist der Sinn des Reisens, ebendiese Dinge kennenzulernen, oder? Neben den Einheimischen kann auch eine Unterhaltung mit anderen Touristen eine Menge neues Wissen mit sich bringen. Man sollte sich immer die Frage stellen: Wann wird die nächste Möglichkeit sein, sich mit jemandem aus einem anderen Land anzufreunden?

8. Fehler: versuchen, alles zu sehen

Viele Touristen denken: „Wenn ich schon mal da bin, muss ich auch so viel wie möglich sehen.“ Diese Einstellung lässt viele von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten rennen. Mit entspanntem Urlaub hat das dann oftmals nichts mehr zu tun. Es ist schon richtig, das Land und seine Schätze anschauen zu wollen, allerdings sollte dabei nicht vergessen werden, dass der Urlaub doch in den meisten Fällen dazu gedacht ist, zur Ruhe zu kommen. Warum es also nicht etwas ruhiger angehen lassen? Es ist sowieso unmöglich, alles zu sehen.

9. Fehler: in der Hochsaison reisen

Touristenmassen können jede Erholung und jede schöne Aussicht verderben. Deshalb sollte die Saison bei der Reiseplanung berücksichtigt werden. Der nicht allzu geheime Geheimtipp ist es, in der am wenigsten beliebten Jahreszeit zu fahren, wenn die meisten Touristen eben nicht reisen. So können die besuchten Orte noch besser und entspannter erlebt werden.

10. Fehler: Mitbringsel im Souvenirshop kaufen

Touristen-Hotspots sind nicht selten gesäumt von Souvenirläden, in denen die ausländischen Besucher ihr Geld ausgeben sollen. Angeboten werden im Regelfall regional typische Gegenstände und lokale Spezialitäten. 

Catherine in a souvenir shop, Sozopol

Eine schöne Alternative zu diesen Souvenirshops, die im Endeffekt alle das Gleiche anbieten, sind kleine private Läden oder Flohmärkte. Hier können wirklich einzigartige und originelle Geschenke für die Lieben zu Hause gefunden werden. Meistens sind sie auch noch preiswerter.

Man sollte nie zu hohe Erwartungen an eine Reise haben, denn das kann zu Enttäuschungen führen. Entspannt an eine Reise heranzugehen, ist das A und O. Allerdings sollte ein bisschen Vorarbeit geleistet werden, außer man zählt sich zu den Abenteuerreisenden, dann darf man sich auch gerne mal in so eine Reise stürzen. Eine Sache ist jedoch bei beiden Varianten mit Sicherheit gegeben: eine Menge neuer Erfahrungen!

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Quelle: brightside

Vorschaubilder: ©Flickr/Ali Eminov ©Pinterest/voucherwonderland.com