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10 ungelöste Mysterien

Diese 10 Mysterien über Mumien, Fleischregen u.v.a. konnten bis heute nicht aufgeklärt werden.

© Wikipedia/gemeinfrei, Wikimedia/Flazaza

Kuriositäten

Verrückte, spannende, ungewöhnliche und lustige Geschichten, die das Leben schreibt.

Abertausende von Büchern sind gefüllt mit dem Wissen der Welt. Doch was den Menschen oft am meisten interessiert, sind die Dinge, die sich (noch) nicht erklären lassen. Und so sind es ungelöste Mysterien, die uns seit jeher fesseln und faszinieren. 

Auch diese 10 historischen Ereignisse, seien sie vor 2.000 Jahren oder erst kürzlich geschehen, geben zahlreiche Rätsel auf und bleiben bis heute ohne Auflösung:

1. Straßburger Tanzwut von 1518 

Die Wallfahrt der Fallsüchtigen nach Meulebeeck, Kupferstich von Hendrik Hondius nach einer Zeichnung von Pieter Bruegel dem Älteren aus dem Jahre 1564.
(Symbolbild) Foto: Wikipedia/gemeinfrei

Im Juli 1518 beginnt eine Frau mitten auf den Straßen Straßburgs umherzuspringen und zu tanzen. Immer mehr Leute gesellen sich dem wilden Reigen hinzu – nach einer Woche sind es bereits 40 Menschen, die sich ohne Essen oder Schlaf völlig dem Tanzen hingeben. Die Stadt macht „heißes Blut“ für die Tanzepidemie verantwortlich und errichtet sogar eine große Holzbühne nebst Musikanten, damit die Bürger den Irrsinn einfach ausschwitzen. Ohne Erfolg: Im August sind es bereits 400 Tanzwütige; etliche von ihnen sterben an Erschöpfung. 

Bis heute sind sich Historiker nicht sicher, wie es zu diesem Ausbruch kommen konnte. Manche machen den unabsichtlichen Konsum von Mutterkorn verantwortlich, also eines Pilzes, der Getreide befällt und unter anderem Krämpfe und Halluzinationen auslöst. Oder es handelte sich um eine Massenhysterie, bei der sich Menschen in Trance getanzt haben – mitunter bis zum Tod. 

2. Mumie der Marquise von Dai 

Xin Zhui als Wachsfigur und als Mumie.
Xin Zhui als Mumie und als Wachsfigur. Foto: Wikipedia/gemeinfrei, Wikimedia/Flazaza

Xin Zhui, auch bekannt als Marquise von Dai, war eine Adelige der chinesischen Han-Dynastie und verstarb etwa um 160 vor Christus. Als Forscher im Jahr 1971 Xin Zhuis Grab öffnen, finden sie ihren Leichnam, der nicht nur Haare und Wimpern aufweist, sondern auch noch Blut in den Adern hat. Selbst über 2.000 Jahre nach ihrem Tod sind ihre Gelenke noch beweglich und ihre Haut elastisch.

Die Marquise von Dai gehört zu den am besten erhaltenen Mumien der Welt, wohl auch dank 80 Litern einer unbekannten Flüssigkeit im innersten Sarg, in der ihr Körper eingelegt war. Forscher können bis heute nicht sagen, was besagte Flüssigkeit genau enthielt. 

Es geht auf der nächsten Seite weiter mit irren, unerklärten Mysterien.

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