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Emotionales

Das Baby wird mit einer merkwürdigen Masse im Bauch geboren. Die Ärzte schneiden es auf und schlagen die Hände vor den Mund.

Dieses Baby aus dem indischen Mumbra ist schon etwas Besonderes, als es zur Welt kommt. Der kleine Junge wird sozusagen schwanger geboren. Bereits zur Schwangerschaft der Mutter entdecken Ärzte auf dem Ultraschall eine merkwürdige Masse auf dem Baby. Nach der Geburt stellen sie fest: Im Bauch des Neugeborenen befindet sich ein Fötus – sein eigener Zwilling. 

Man spricht dabei von fetaler Inklusion; bei diesem seltenen medizinischen Phänomen entwickeln sich zwei Föten im Mutterleib, wobei der eine den anderen im Laufe der Schwangerschaft einverleibt. Beide werden von der Nabelschnur genährt und der einverleibte Fötus hängt mit an der Blutzufuhr, wobei ihm meist Hirn und lebenswichtige Organe fehlen, um außerhalb des Mutterleibs überleben zu können.

Die indischen Ärzte operieren das Baby direkt nach der Geburt und finden in seinem Bauchraum einen 7 cm großen Fötus, mit Armen, Beinen und sogar einem kleinen Gehirn, jedoch ohne Schädelknochen. 

Weltweit sind nur etwa 200 Fälle dieser Art bekannt. Das Neugeborene hat jedoch die OP gut überstanden, wie seine Ärztin bestätigt: “Dem Baby geht es jetzt extrem gut und die Mutter kann es bald füttern.”