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Bildergalerien

Fundstücke und Kuriositäten, die Historiker begeistern

Hin und wieder stoßen Archäologen unvermutet auf wunderbare Fundstücke. Ein Dolch aus reinem Bergkristall? Ein riesengroßes, vorsintflutliches Gürteltier? Manchmal reicht es, wenn ein nichtsahnender Gärtner etwas zu tief in der Erde buddelt, um wirkliche Kuriositäten der Geschichte zu finden.


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Das Schönste an solchen Fundstücken ist, dass man kein Historiker sein muss, um sie spannend und schön zu finden. Natürlich werden sie noch interessanter, wenn man erfährt, wie alt sie sind und welchem Zweck sie gedient haben.

In jedem dieser Bilder steckt eine ganz eigene Geschichte.

1. Die reisende Hebamme

Ein künstlicher Uterus aus dem Jahr 1760. Der französische König Louis XV. schickte die Hebamme Angélique du Coudray mit ihrem Demonstrationsmaterial durchs Land, um in entlegenen Dörfern Kurse zur Geburtshilfe zu geben. Damit sollte die Sterblichkeit von Müttern und Neugeborenen gesenkt werden.

2. Wie eine Treppe ins Feenreich

Die gläserne Wendeltreppe aus dem Hakone-Museum in Japan ist mit feinsten Glas-Mosaiken gebaut.

3. Der goldene Baum

Die Blätter dieses 1.400 Jahre alten Baumes in Südchina werden jeden Herbst leuchtend gelb und lassen die Wiese, auf der er steht, erstrahlen.

4. Wie feinster Tüll

Die „Verschleierte Jungfrau“ ist ein Werk des Bildhauers Giovanni Strazza (1818-1875). Die ganze Büste ist aus einem einzigen Marmorstück gemeißelt.

5. Der fahrende Palast

Das Innere eines von Pferden gezogenen Wohnwagens einer Romani-Familie aus dem 19. Jahrhundert.

6. Nur für Schwindelfreie

Die „Treppe des Todes“ wurde vor etwa 600 Jahren von den Inka in Peru gebaut. Sie besteht aus 183 Stufen, die teilweise nur 40 cm breit sind und zu einer Seite hin direkt neben dem Abgrund liegen.

7. Die Touristengruppe

Eine Gruppe reisender japanischer Samurai ließ sich hier im Jahre 1864 vor der ägyptischen Sphinx fotografieren.

8. Die Stabkirche

Diese Stabkirche wurde 1180 in Norwegen ohne Nägel erbaut. Sie wird vollständig von hölzernen Bolzen zusammengehalten.

9. Die Samen in der Zeitkapsel

Bei Ausgrabungen in Israel wurden 1963 in einem verschlossenen Krug diese 2.000 Jahre alten Samen entdeckt. Im Jahr 2005 pflanzte man sie ein und aus ihnen wuchs eine eigentlich ausgestorbene Art der Dattelpalme.

10. Die schiefgelaufene Jungfernfahrt

Das schwedische Kriegsschiff „Vasa“ sank nur wenige 100 Meter nach seinem ersten Auslaufen im Jahr 1628. Über 300 Jahre später konnte es unversehrt geborgen werden und steht nun in seinem eigenen Museum.

11. Ein Mann und seine Flaschenpflanze

David Latimer pflanzte seinen Flaschengarten am Ostersonntag des Jahres 1960. Im Jahre 1972 hat er ihn ein bisschen gegossen. Sonst hat er das kleine Ökosystem komplett sich selbst überlassen.

12. Unser treuer Begleiter

Nachdem Galileo Galilei im Jahr 1609 den Mond durch sein Teleskop betrachtet hatte, fertigte er eine der ältesten bekannten Zeichnungen unseres irdischen Begleiters an.

13. Bis ins sehr hohe Alter

Der Chippewa-Anführer John Smith – oder auch White Wolf – soll angeblich 1785 geboren sein und bis zum Jahr 1922 gelebt haben. Damit wäre er 137 Jahre alt geworden. 

14. In einem Land vor unserer Zeit

In einem ausgetrockneten Flussbett in Argentinien wurden die versteinerten Überreste von 20.000 Jahre alten Gürteltieren gefunden. Das größte unter ihnen war so groß wie ein VW Käfer.

15. Der Dolch aus purem Kristall

In einem Grab in der Nähe von Sevilla in Spanien wurde dieser 5.000 Jahre alte Dolch aus Bergkristall gefunden. 

Jedes dieser Fotos ist wie ein Blick durch die Zeit in die ferne Vergangenheit. Die kleinen und großen Schätze, die hier gefunden und geborgen wurden, lassen jedes Historikerherz höherschlagen und erfreuen auch die Laien. Einfach faszinierend!

Quelle: boredpanda

Vorschaubild: ©Facebook/Dawn-Louise Brueton: Research Historian