Folge Uns Auf

Tiere

Verhalten von Hunden, durch Psychologie erklärt

Wer einen Hund hat, der versteht sich darauf, dessen Sprache zu erlernen. Man lernt, die Feinheiten von Körpersprache und Mimik zu deuten, und erkennt sofort am Tonfall des Gebells, ob das Tier freudig, ängstlich oder wütend ist.


Die besten Tiergeschichten gibt es hier zu sehen! (Zum Artikel nach unten scrollen.)


Natürlich ist jeder Hund eine Persönlichkeit mit ganz eigenen Schrullen und Besonderheiten. Nur wer wirklich mit ihm zusammenlebt, kann einen Hund bis ins Detail verstehen. Aber es gibt auch allgemeine Zeichen im Verhalten, die den meisten Hunden gemein sind.

Wenn man als Hundehalter einen Hintergrund in Psychologie und Verhaltenstherapie hat, dann ist es besonders interessant, das Verhalten seines Hundes zu beobachten und zu schauen, wie Menschen und Hunde sich in ihren Signalen unterscheiden und wo sie sich ähnlich sind. 

 
 
 
 
 
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von #1 Noodle Horse ? (@milliethenoodlehorse)

Taylor Huerta, die stolze Besitzerin der Greyhound-Hündin Millie, ist ausgebildete Psychologin. Auf ihrem Social-Media-Kanal erklärt sie ihren Fans, was die einzelnen kleinen und großen Dinge bedeuten, die Hundehalter immer wieder an ihren Lieblingen verwundern. 

Was dabei herauskommt, ist für jeden Hundefreund wichtig. Denn manchmal kann man als Mensch einfach nur schwer verstehen, wie es in einem Hund aussieht.

1. Das Niesen ist eine Beruhigung

Wenn Hunde miteinander spielen und einer von ihnen plötzlich niest, dann kann es natürlich sein, dass ihn einfach etwas in der Nase gekitzelt hat. Aber sonst ist das Niesen ein Zeichen, mit dem er sagt, dass dies alles nur ein Spiel ist und er niemandem wehtun will.

2. Die große Sause

Manchmal scheinen Hunde einen plötzlichen, rasanten Bewegungsdrang zu entwickeln. Sie sausen dann kurz wie besessen durch die Gegend. Interessant ist, dass nur gesunde Hunde ihre „fünf Minuten“ bekommen. Diese sind also nur ein gutes Zeichen.

3. Das schweigende Vertrauen

Vielleicht fühlt man sich schuldig, wenn man das Haus verlassen will und der Hund einen ganz still und mit großen Augen ansieht. Aber die Ruhe ist ein gutes Zeichen, denn sie bedeutet, dass der Hund genau weiß, dass man ihn nicht im Stich lässt und zurückkommen wird.

4. Das zufriedene Zwinkern

 
 
 
 
 
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von #1 Noodle Horse ? (@milliethenoodlehorse)

Wenn ein Hund viel blinzelt, dann heißt das normalerweise, dass er entspannt, glücklich und zufrieden ist.

5. Gähnen als Beruhigungsmittel

Wenn ein Hund gähnt, dann tut er das nicht nur aus Müdigkeit. Hunde gähnen auch, um sich selbst zu beruhigen, wenn sie sich ängstlich oder gestresst fühlen.

6. Eine höfliche Geste

Wenn ein Hund einem Menschen im Schritt herumschnüffelt, dann will er dadurch die Gesundheit und die Laune des Beschnüffelten erfahren. Es ist also die Hundeart, freundlich nach dem Befinden zu fragen. 

7. Für immer beste Freunde

Hunde haben beste Freunde, genau wie Menschen. Der Freund muss kein anderer Hund sein, sie bauen auch Beziehungen zu anderen Tieren auf. Ihr Mensch hat natürlich einen zusätzlichen Sonderstatus.

8. Tiefenentspannt

Wenn der Hund auf der Seite liegend schläft und dabei seine Beine lang ausgestreckt hat, dann heißt das, dass er sich völlig sicher und geborgen fühlt.

9. Bitte mehr kuscheln

 
 
 
 
 
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von #1 Noodle Horse ? (@milliethenoodlehorse)

Wenn Hunde sich zum Schlafen unter möglichst vielen Decken, Kuscheltieren und Kissen vergraben, dann heißt das, dass sie sich nach mehr Zuwendung und Geborgenheit sehnen.

10. Warum denn nur?

Hundehalter kennen diesen Moment: Der Hund ist im Begriff, sein Geschäft zu verrichten, und sucht dabei den direkten Blickkontakt zu seinem Menschen. Warum tut er das? Weil er dabei in einer ungeschützten und verletzlichen Situation ist. Sein Blick bedeutet, dass er seinem Menschen vertraut, jetzt auf ihn aufzupassen und ihn zu beschützen.

11. Wo ist mein Hemd hin?

Wenn der Hund die Kleidungsstücke seines Menschen stibitzt, um sie in sein Körbchen zu legen, dann ist das ein Liebesbeweis. Wenn er schon nicht mit im Bett schlafen darf, dann will er den Geruch seines Menschen auf diese Art bei sich haben.

12. Die volle Aufmerksamkeit

Das charakteristische Neigen des Kopfes bedeutet, dass der Hund versucht, die Körpersprache und den Tonfall seines Menschen zu deuten. Hunde versuchen, genauso sehr uns zu verstehen wie wir sie.

13. Der Langschläfer

Wenn der Hund sehr viel schläft, dann ist das ein gutes Zeichen, denn gesunde, glückliche Hunde schlafen um die 16 Stunden pro Tag. Weniger Schlaf kann bedeuten, dass der Hund sich gestresst und nervös fühlt.

14. Schlaf gut und träum schön

Alle Hunde träumen, während sie schlafen, aber Welpen und alte Hunde tun dies intensiver als Hunde im mittleren Erwachsenenalter.

15. Das war nicht so gemeint

Hunde denken, ihre Menschen seien unfehlbar und könnten nichts falsch machen. Wenn man ihnen also versehentlich auf die Pfote oder den Schwanz tritt, denkt der Hund, dies sei mit Absicht geschehen.

Faszinierend! Manche der Hunde-Verhaltensweisen ähneln denen der Menschen sehr, andere wiederum sind für Zweibeiner schwer nachzuvollziehen. Hundehalter werden sicher einige dieser Beobachtungen bei ihren Lieblingen wiedererkennen.

Quelle: boredpanda

Vorschaubild: ©Facebook/Muddy Paws Dog Walking and Day Care Services