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Ex-Junkie zeigt Vorher-nachher-Bilder

Manchmal muss man tief fallen, um sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Dass sich die schlimmste Krise manchmal auch als Chance entpuppen kann, zeigt die bewegende Geschichte von Jason Wickline.


Hier sind emotionale Geschichten, die dich wirklich inspirieren. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

 


Nachdem der US-Amerikaner 2015 wegen der Herstellung der Droge Methamphetamin verhaftet worden war, entzog man ihm das Sorgerecht für seinen Sohn.

Als Beamte seinen Sohn abholten, brach für Jason eine Welt zusammen. Auf dem Weg zum Auto drehte sich der Junge zu seinem weinenden Vater um und sagte: „Papa, ich liebe dich und ich werde dich nicht vergessen.“ Die Worte bohrten sich tief in das Herz des Vaters. In diesem Moment wusste Jason, dass er den absoluten Tiefpunkt erreicht hatte und dass er alles dafür würde tun müssen, um sein Leben zu ändern.

Jasons Absturz kam nicht unerwartet, sondern hatte eine lange Vorgeschichte: Als er in seinen 20ern war, wurde er infolge einer Rückenbehandlung süchtig nach Schmerzmitteln. Das war der Auftakt für eine Drogenabhängigkeit, die ihn über 17 Jahre fest im Griff hatte. Seine Sucht brachte Jason wiederholt in Konflikt mit dem Gesetz und infolgedessen immer wieder ins Gefängnis. Doch wie ernst seine Lage wirklich war, begriff er erst jetzt: Jason hatte nicht nur seinen Sohn verloren, ihm drohten auch bis zu 30 Jahre Gefängnis. Aber es sollte alles anders kommen. 

Vor Gericht bekam Jason eine einmalige Chance: Der Richter stellte ihm ein milderes Strafmaß in Aussicht, wenn er sich wegen seiner Sucht in Behandlung begeben würde. Der verzweifelte Vater wusste, dass dies die letzte Möglichkeit war, sein Leben grundlegend zu ändern, und so stimmte er zu. Direkt nach der ersten Anhörung begann Jason seinen Entzug und als er 13 Monate später wieder vor dem Richter stand, erhielt er das endgültige Urteil: 30 Monate auf Bewährung – unter der Bedingung, dass er den Entzug durchhalten und sich selbst um eine Unterbringung in einer Entzugsklinik kümmern würde. Jasons Entschluss stand fest: Er wollte den Kampf gegen die Sucht unbedingt gewinnen.

„Ich hatte alles verloren“, erinnert sich Jason an diese dunkle Zeit. „Als ich in die Entzugsklinik kam, hatte ich buchstäblich nichts außer der Kleidung am Leib.“ Aber der Wunsch, seinen Sohn und sein Leben zurückzugewinnen, gab ihm Hoffnung und auch die anderen Patienten der Klinik spendeten Jason Kraft und Zuversicht. Tatsächlich bestand das Personal der Einrichtung vollständig aus ehemaligen Patienten, die ihre Abhängigkeit erfolgreich überwunden hatten. In diesem positiven Umfeld schaffte Jason schließlich etwas, das er lange für unmöglich gehalten hatte: Er besiegte seine Sucht. Ab jetzt begann für Jason ein ganz neues Kapitel. Er bekam nicht nur die Kontrolle über sein Leben, sondern auch das Sorgerecht für seinen 9-jährigen Sohn zurück. 

Jason hat bravourös bewiesen, dass es nie zu spät ist, sich zu ändern. Der stolze Familienvater genießt sein neues, drogenfreies Leben in vollen Zügen und verbringt so viel Zeit wie möglich mit seiner Familie. Darüber hinaus engagiert er sich als ehrenamtlicher Helfer in Entzugsprogrammen. „Das Bedeutendste meiner Genesung ist, dass sie mir die Möglichkeit gibt, den Menschen, die jetzt da sind, wo ich einst war, etwas zurückzugeben und ihnen zu zeigen, dass sie nicht allein sind“, sagt Jason.

Als Abschreckung und Ermutigung zugleich veröffentlicht Jason Bilder aus seiner Zeit vor dem Entzug im Internet. Hoffentlich inspirieren diese Fotos und die Geschichte dahinter noch viele Andere dazu, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Quelle: Bored Panda

Vorschaubild: © Facebook/Jason Wickline

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