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Emotionales

Mutter warnt vor E-Zigaretten – Sohn wäre beinahe gestorben

Die E-Zigarette hat bei vielen Rauchern schon den herkömmlichen Glimmstängel abgelöst. Im Gegensatz zum Tabakrauchen findet bei der E-Zigarette kein Verbrennen statt. Vielmehr wird eine Flüssigkeit, Liquid genannt, elektronisch erhitzt und zum Verdampfen gebracht.


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Die elektrische Zigarette gilt daher gemeinhin als „gesündere“ Alternative zum Rauchen, da im Dampf weniger krebserregende und gesundheitsschädliche Stoffe enthalten sind als in der herkömmlichen Zigarette.

Doch auch beim „Dampfen“ werden Giftstoffe freigesetzt, die in die Lunge gelangen. Zudem fehlen noch Langzeitstudien, inwieweit sich die im Liquid enthaltenen Aromen beim Inhalieren auf den Körper auswirken.

E-Cig Vaporizer Pen

Eine Mutter aus dem britischen Barnsley macht nun jedoch noch auf eine ganz andere Gefahr im Zusammenhang mit elektrischen Zigaretten aufmerksam: In das Liquid lassen sich nämlich leicht andere Stoffe und Drogen mischen, was von außen nicht ersichtlich ist. Suzanne Smiths damals 16-jährigem Sohn Spencer wäre das im März 2021 beinahe zum Verhängnis geworden, wie die Mutter in einem Facebook-Beitrag beschreibt:

„Das war Spencer auf dem Weg in die Notaufnahme. Ich dachte wirklich, wir hätten ihn verloren.

Es geht mir nicht um Mitleid, aber ich glaube, es ist wichtig für alle Eltern zu wissen, welche Risiken schon ein paar Züge von der E-Zigarette bergen können.

Spencer war mit ein paar Kumpels Fußball spielen und ein paar Stunden später bekam ich einen Anruf, ich müsse ganz schnell kommen. Ich sah meinen Sohn mitten auf dem Spielfeld liegen, nicht ansprechbar und von Krämpfen geschüttelt. Sein Puls lag bei über 200 und man sagte mir, dass sein Herz geschädigt sein könnte.

Ein älterer Typ, den Spencer kannte und dem er leider vertraute, hatte ihm angeboten, ein paar Züge von seiner E-Zigarette zu nehmen. Mein Sohn kollabierte sofort und erinnert sich an nichts mehr. Diese paar Züge haben ihn fast das Leben gekostet.

Im Krankenhaus teilte man mir mit, dass er positiv auf THC (eine psychoaktive Substanz, die in Marihuana enthalten ist), Spice (synthetisches Cannabis) und Benzodiazepine (verschreibungspflichtige Beruhigungsmittel) getestet worden sei. Es wird wohl immer beliebter unter Jugendlichen, E-Zigaretten mit anderen Stoffen zu versetzen – für ein Extra-‘High’.

Zum Glück hat er keine bleibenden körperlichen Schäden davongetragen. Bitte sprecht mit euren Teenagern, lasst sie wissen, wie gefährlich das sein kann.

So viele Jugendliche rauchen heute E-Zigarette. Bitte stellt sicher, dass sie wissen, WAS genau darin ist. Dass es wirklich Liquid ist und nicht irgendeine selbstgebraute Mischung. Nur ein paar Züge von so einer Mischung können lebensgefährlich sein.“

Der heute 17-Jährige hat sich wieder ganz erholt und ist noch einmal mit einem großen Schrecken davongekommen. Bis heute kann sich der junge Brite nur schemenhaft an den Vorfall erinnern: „Ich konnte plötzlich nichts mehr sehen und hatte keine Kontrolle mehr über meinen Körper. Dann kamen mir Erinnerungen von früher in den Sinn, als würde mein Leben an mir vorbeiziehen. Ich dachte, ich würde sterben.“

Seine Mutter Suzanne hofft, mit ihrer Warnung möglichst viele Eltern und Jugendliche davon zu überzeugen, dass E-Zigaretten doch nicht immer so harmlos sind, wie sie scheinen.

Mutter warnt vor E-Zigaretten - Sohn wäre beinahe gestorben