16 Probleme, die Teenager von heute nicht mehr kennen

„Die jungen Leute von heute haben einfach keine Ahnung davon, wie schwer wir es früher hatten.“ – Diesen Spruch muss sich interessanterweise fast jede Generation anhören. Ist er deshalb Quatsch oder ist da doch etwas dran?


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Im Grunde ist das schwer zu sagen, weil die älteren Generationen nur einmal jung waren und die Erfahrungen und neuen Probleme heutiger Jugendlicher nicht nachvollziehen können. Trotzdem gibt es natürlich viele Dinge, die den meisten jungen Hüpfern von heute erspart bleiben, wie diese sechzehn Beispiele zeigen:

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1. Autofahrten im Hochsommer: Früher hatten viele Autos keine Klimaanlage, weshalb man normalerweise schwitzig am Sitz klebte. Abkühlen ging nur mit heruntergekurbelten Fenstern.

2. Nur Fernsehen, kein Streamen: Natürlich schauen noch immer viele Menschen fern. Doch die Sehgewohnheiten haben sich geändert. Durfte man früher den Beginn der Hauptsendezeit von Spielfilmen um 20:15 Uhr nicht verpassen, bieten heute Streamingdienste dem Zuschauer viel mehr Flexibilität. Auch Live-Sendungen bleiben oft in Mediatheken archiviert, sodass es kein echtes „Verpassen“ mehr gibt.

3. Fantasie und Videospiele: Ob für den Computer oder die High-End-Konsole – verglichen mit den beinah fotorealistischen Grafikmonstern von heute, erforderten viele pixelige Videospiele bis Ende der 90er-Jahre weit mehr Fantasie vom Spieler. Außerdem war damals der allgemeine Schwierigkeitsgrad viel höher und das bequeme Runterladen der neuesten Hits aus dem Internet ließ noch lange auf sich warten.

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4. Für Karten anstehen: Wer heutzutage Konzertkarten erstehen möchte, kann sie normalerweise bequem übers Internet bestellen. Früher musste man sich anstellen.

5. Den Familiencomputer teilen: Früher war der Familiencomputer ein klobiges Ding, das beispielsweise auf einem Schreibtisch im Wohnzimmer stand und für jeden zugänglich war. Heutzutage hat fast jeder seinen persönlichen Laptop.

6. Versehentlich Videoaufnahmen überspielen: Man will seine Lieblingssendung aufnehmen, vergreift sich und überspielt die Videokassette von der eigenen Hochzeitsfeier. Dank Digitaltechnik passiert so etwas nicht mehr.

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7. Geregelter Einkauf: Nach dem Ladenschlussgesetz von 1956 durften in der Bundesrepublik die Geschäfte montags bis freitags nur von 7:00 bis 18.30 Uhr und samstags bis 14 Uhr geöffnet sein. Diese Regelung wurde ab 1989 langsam gelockert – zum Beispiel mit dem „langen Donnerstag“, an dem Geschäfte bis 20:30 Uhr Kunden empfangen durften. Erst seit 2006 können die einzelnen Bundesländer selbst darüber bestimmen, wie lange Geschäfte geöffnet bleiben dürfen. Samstags mal schnell nach 19:00 Uhr in den Supermarkt zu flitzen, ist eine nette Annehmlichkeit des neuen Jahrtausends.

8. Den Fotoapparat zu Hause vergessen: Wer hat heutzutage kein Smartphone mit eingebauter Kamera dabei, das er überallhin mitnimmt? Vor nicht allzu langer Zeit konnte es leicht passieren, dass man die Fotokamera versehentlich nicht eingepackt hatte, bevor man in den Urlaub flog.

9. Auf der Suche nach leeren CDs oder Disketten: Damals speicherte man beispielsweise Dokumente, Fotos oder später Filme auf diese Datenträger. Mittlerweile speichert man fast alles auf riesige Terabyte-Festplatten oder im Online-Speicher.

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10. Freunde aus der Kindheit aus den Augen verlieren: Manch einer zieht um, geht ins Ausland oder ändert seine Telefonnummer. Relativ schnell hatte man dann keinen Kontakt mehr. Heutzutage hat fast jeder einen Social-Media-Account, auf den aktuelle Bilder hochgeladen werden. Kontakt aufzunehmen, ist mit wenigen Klicks möglich.

11. Kein Handy haben: Wenn man früher auswärts telefonieren wollte, musste man ein Münztelefon und Kleingeld in seinem Portemonnaie finden.

12. Recherchieren müssen: Wenn man in der Prä-Internet-Ära etwas Spezielles wissen wollte, musste man viel mehr Zeit investieren. Den richtigen Ansprechpartner finden, in die Bücherei gehen oder ein Lexikon durchforsten – das hat Zeit gekostet. Wie viele Einwohner hat Indonesien? Das kann man nun in Sekundenschnelle googeln.

13. Verabredet ist verabredet: Bevor Handys in jedermanns Hosentasche ein Zuhause fanden, war vorausschauendes Planen viel wichtiger. Wer sich mit jemandem verabredet hatte, konnte sich nicht einfach umentscheiden. Ein anderer Ort, ein halbe Stunde später? Ohne Mobiltelefon, SMS oder Whatsapp-Nachricht war das undenkbar.

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14. Geburtstage vergessen: Das passiert natürlich auch heute noch, aber Facebook oder digitale Kalender auf einem Smartphone verhindern mittlerweile millionenfach Enttäuschungen.

15. Filme ausleihen: Bevor sich die Streamingdienste durchgesetzt haben, lieh man sich Filme in der Videothek aus. Ob der Streifen, den man ausleihen wollte, vorhanden und nicht vergriffen war, hing allein von der Glücksgöttin ab. Und nicht vergessen: Die Videokassetten nach dem Schauen immer zurückspulen!

16. Peinliche Telefongespräche: Früher gab es meistens nur ein Telefon im Haus oder der Wohnung. Wenn man also einen Freund oder eine Freundin anrief, hatte man oft zuerst die Eltern, Geschwistern oder andere Verwandte am Apparat.

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Ja, so war das damals. Andererseits haben ältere Semester von heute das Glück, dass nicht all ihre Baby- und Kinderfotos seit Beginn ihres Lebens im Internet umherschwirren. Alles hat sein Gutes.

Wer noch weiter in der Vergangenheit schwelgen möchte, findet unter diesem Absatz Links zu nicht minder interessanten Galerien:

Quelle: prevention

Vorschaubilder: ©Pixabay/Victoria_Borodinova ©Pixabay/RobinLe

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