Veröffentlicht inHistorisches, Kuriositäten

Mystery-Rätsel: Was war in diesem 2.000 Jahre alten Fass?

Als ein Farmer in Irland in seinem Moor Torf stach, fand er ein 2.000 Jahre altes Fass. Darin befand sich etwas, das früher eine begehrte Kostbarkeit war

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Spannende Themen und Wissenswertes mit Aha-Effekt. (Zur Auflösung nach unten scrollen.)

Der Klumpen auf diesem Foto ist ein geheimnisumwitterter Fund. Man entdeckte ihn in einem irischen Moor im Innern einer 2.000 Jahre alten Tonne. Was das wohl sein mag?

©Twitter/Tim Bates

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Besteht der 2.000 Jahre alte Klumpen

a) aus Wachs

oder

b) aus Butter?

Wer nicht gemogelt und das Foto gegoogelt hat, der kann sich jetzt auf eine Geschichte freuen.

Auflösung:

Antwort b) ist richtig!

Der 10 Kilogramm schwere Batzen besteht tatsächlich aus jahrtausendealter Butter.

Der Landwirt Jack Conway fand ihn in seinem Moor in der irischen Grafschaft Meath, als er gerade dabei war, Torf zu stechen.

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Die Butter war in einem hölzernen Fass verborgen, das jemand tief in der Erde vergraben hatte. So etwas hat sogar einen eigenen Namen: „Torfbutter“ – ein Fall für das Museum.

„Es ist ein wirklich bemerkenswerter Fund“, erklärte Savina Donohoe, die Kuratorin des Cavan County Museums. Die Butter ist um die 2.000 Jahre alt.

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Vor 2.000 Jahren war frische Butter keine Alltäglichkeit, sondern ein Luxus und eine begehrte Delikatesse. Wer Butter herstellte, der konnte damit gutes Geld verdienen.

Damals wurde Butter oft in Fässer und Krüge gefüllt und im Boden vergraben, um sie länger frisch zu halten. Das hat überraschend gut funktioniert. Denn das Faszinierende ist, dass die antike Butter heute immer noch „frisch“ ist. Der gefundene Klumpen ist streichfähig und riecht auch noch stark nach Butter.

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Der Butterbatzen wird jetzt im irischen Nationalmuseum in Dublin untersucht. Essen sollte man ihn aber vielleicht doch lieber nicht.

Erstaunlich, was man so alles finden kann, wenn man sein Moor umgräbt. Menschen haben wohl immer schon gerne verbuddelt, was für sie wertvoll war.

Quelle: heftig
Vorschaubild: ©
Twitter/Tim Bates