Reese Hamsmith verschluckt Knopfbatterie – Mutter warnt

Warnung: Dieser Artikel enthält Bilder und Inhalte, die manche Leser verstören könnten!

Für Kinder steckt die Welt voller Gefahren. Situationen und Gegenstände, mit denen wir als Erwachsene täglich umgehen, können Babys und Kleinkinder in Lebensgefahr bringen. Das führt auch die tragische Geschichte der kleinen Reese Hamsmith auf traurige Weise vor Augen.


Hier sind emotionale Geschichten, die dich packen und bewegen. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

 


Reese Hamsmith aus Lubbock, Texas, ist ein kleiner Sonnenschein. Das Mädchen wickelt mit seiner aufgeweckten Art alle um den Finger. Doch an einem Tag im Oktober 2020 wird die sonst so quirlige Einjährige plötzlich teilnahmslos und entwickelt einen hartnäckigen Husten. Ihre Eltern machen sich sorgen und bringen Reese zum Arzt.

Der Arzt diagnostiziert Pseudokrupp – eine häufig bei Kindern auftretende Atemwegserkrankung – als Ursache für Reeses Husten. Er verschreibt einige Medikamente und bittet die Eltern, wiederzukommen, falls sich der Zustand ihrer Tochter verschlechtern sollte. Zurück daheim wird Reeses Husten nicht besser und als ihre Eltern bemerken, dass in der Fernbedienung eine Batterie fehlt, beschleicht sie ein schrecklicher Verdacht. Sie zögern keine Sekunde und bringen ihre Tochter in die Notaufnahme.

Ein Röntgenbild bestätigt die schlimmsten Befürchtungen: Reese hat eine Knopfbatterie verschluckt. Die Ärzte bereiten sofort eine Notoperation vor, um die Batterie aus der Speiseröhre des Mädchens zu entfernen.

Den Ärzten gelingt es, die verschluckte Batterie zu entfernen. Reeses Eltern sind erleichtert, dass der Spuk vorbei ist und sie ihre Tochter wieder mit nach Hause nehmen können. Doch als sich Reeses Zustand wenige Tage später rapide verschlechtert, wird sie erneut ins Krankenhaus gebracht. Dort stellt man fest, dass die Batterie doch mehr Schaden angerichtet hat, als befürchtet.

Offenbar hat die Knopfzelle mit dem Speichel reagiert und ein Loch in Reeses Speiseröhre gebrannt. Eine zweite Operation scheint unausweichlich. In der Zwischenzeit muss das Mädchen künstlich beatmet und ernährt werden.

„Die Operation war erfolgreich und von da an hieß es nur noch: warten, ausruhen und gesund werden“, erzählt Reeses Mutter Trista. Nach einigen Wochen kann Reese schließlich vom Beatmungsgerät genommen werden. Der Albtraum scheint endlich vorbei zu sein, doch bald darauf verschlechtert sich der Zustand des Mädchens erneut. Plötzlich ist Reeses Zimmer voller Ärzte, die verzweifelt versuchen, das Mädchen wiederzubeleben.

Der Moment, in denen die Ärzte den Kampf um das Leben ihrer Tochter verlieren, wird Trista nie vergessen. „Als sie das Leben verließ, war sie blau und nicht mehr bei uns“, beschreibt sie den herzzerreißenden Moment auf Facebook. „Ich kann das Gefühl, wie es ist, ein Kind zu verlieren, nicht beschreiben.“

Der Schmerz über den Verlust ihrer Tochter ist unerträglich, aber Trista beschließt, dass ihr Kind nicht umsonst gestorben sein soll. Darum verbreitet sie Reeses Geschichte im Internet und warnt andere Eltern vor den Gefahren von Batterien. „Diese Geschichte muss erzählt werden“, sagt die Mutter. „Denn es hätte nicht passieren müssen.“

Außerdem ruft Trista eine Petition ins Leben, die Hersteller von Batterien und Elektrogeräten verpflichten soll, ihre Produkte sicherer zu gestalten. Hoffentlich erreicht die Mutter so viele Menschen wie möglich, damit anderen Kindern das furchtbare Schicksal von Reese erspart bleibt.

Vorschaubild: ©Facebook/Pray for Reese Hamsmith

Quelle:

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Vorschaubild: ©Facebook/Pray for Reese Hamsmith

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