Bali: Hündin „Mo“ versteckte sich 2 Wochen in Abflussgraben

Hundefleisch essen? Das ist für viele Menschen unvorstellbar, obwohl das in Deutschland mancherorts noch im 20. Jahrhundert üblich war. In einigen Ländern wie Indonesien ist der Verzehr von Hundefleisch sogar heute noch verbreitet. Leider versuchen manche Menschen dort davon zu profitieren, indem sie illegale „Hundefarmen“ betreiben. Für billig produziertes Fleisch nimmt man dort Tierquälerei in Kauf, wie die folgende erschütternde Geschichte einer tapferen Hündin zeigt.


Menschen, die alles geben, um Tiere zu retten – hier sind ihre Videos. (Zum Artikel nach unten scrollen.)


Achtung: Die folgenden Bilder könnten auf manche Leser verstörend wirken

Der kleine Mischling Mo war im Begriff zu sterben, als er in einem schmutzigen Graben entdeckt wurde. Die Entdecker des armen Tieres benachrichtigten sofort eine lokale Tierschutzorganisation, die sich auf der indonesischen Insel Bali der Rettung und Adoptionsvermittlung von herrenlosen Tieren widmet.

Als deren Mitglieder von Mos Schicksal hörten, fuhren sie so schnell wie möglich zu ihrem Fundort. Der Anblick war entsetzlich: Um die Schnauze der Hündin war Klebeband gewickelt, ihre Hinterbeine waren mit Schnürsenkeln verbunden. Die arme Hündin schien nur noch aus Haut und Knochen zu bestehen. Außerdem litt sie große Schmerzen. Dennoch hatte Mo trotz ihres schrecklichen Zustands wohl sogar noch Glück gehabt.

Offenbar war sie vom Wagen eines Hundefleischhändlers gefallen und dann in den Graben gerollt. In gefesseltem Zustand verbrachte sie dort anscheinend zwei qualvolle Wochen bis zu ihrer Entdeckung. Man durfte also keine Zeit verlieren, wenn man ihr Leben retten wollte.

Die Helfer der Tierschutzorganisation brachten die Hündin sofort zum Tierarzt. Vorsichtig wurde das Klebeband von ihrer Schnauze entfernt. Es stellte sich heraus, dass es den Blutfluss zwischen Oberkiefer und Nase abgeschnitten hatte, wodurch an den betroffenen Stellen das Fleisch abgestorben war.

Wegen ihres schlimmen Zustands wurde sogar befürchtet, dass sie die nächsten Operationen nicht überleben würde. Trotzdem musste es versucht werden. In einem schwierigen Eingriff wurde ihre Schnauze mittels Hauttransplantationen und chirurgischen Nähten rekonstruiert. Mo war während des ganzen Vorgangs eine echte Kämpferin. Nach der Narkose wachte sie ohne Probleme auf und wackelte sogleich freudig mit dem Schwanz.

Trotz ihrer schrecklichen Erfahrungen blühte die Hündin auf und zeigte rasch ihre einnehmende Persönlichkeit. So freundete sie sich problemlos mit den Helfern und anderen Tieren im Heim an – erstaunlich, wenn man bedenkt, was Mo durchmachen musste! Nachdem sie sich von der Operation erholt und etwas Gewicht zugelegt hatte, war die Zeit reif für ein neues Zuhause.

Lange dauerte es nicht, bis die lebenslustige Hündin adoptiert wurde. Schon wenige Monate nach ihrer Rettung durfte Mo nicht nur zwei neue Lieblingsmenschen in ihrem Leben begrüßen, sondern auch die anderen Hunde des Paares, das sie adoptierte. Die Narbe an ihrer Schnauze verheilte gut und Mo könnte nicht glücklicher sein, wie man auf ihrem Instagram-Account „littlemissmo_bali“ sehen kann. Sie fühlt sich anscheinend pudelwohl!

 
 
 
 
 
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Wie schön, dass die tapfere Hündin von nun an ein friedliches und glückliches Leben führt. Sie hat es sich wirklich verdient. Es folgen Links zu weiteren bewegenden Artikeln und Galerien:

Quelle: boredpanda

Vorschaubild: ©Facebook/Mission Pawsible

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boredpanda,

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