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Kuriositäten

15 Leute, die plötzlich spurlos verschwanden

Jeden Tag werden Leute als vermisst gemeldet. Das ist eine furchtbare Situation für diejenigen Menschen, die ihre Freunde lieben und sich Sorgen machen, dass ihnen etwas passiert sein könnte.


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Zum Glück tauchen die meisten der vermissten Menschen nach wenigen Stunden wieder auf. Die Erklärung für ihr Verschwinden ist oft völlig harmlos. Wenn der Schreck vorbei ist, können vielleicht sogar alle darüber lachen.

Gerade kleine Kinder entwischen ihren Familien öfter, als man glauben möchte. Sie gehen spazieren oder ziehen auf Abenteuer aus, bis sie jemand wiederfindet und nach Hause bringt.

Manche Fälle jedoch sind ernster. Ein Nutzer der Internet-Plattform reddit fragte unlängst nach den Geschichten von Leuten, die schon einmal verschwunden waren. Die Antworten sind oft witzig, manchmal verrückt und einige Male auch wirklich traurig.

1. Nichts wie weg

„Ich bin mit Absicht verschwunden. Ich bin weggerannt, als ich ein Teenager war, misshandelt und vernachlässigt. Meine Eltern haben mich nicht einmal als vermisst gemeldet. Jemand vom Jugendamt, der regelmäßig nach mir sah, hat nach mir gefragt. Es hat sie nicht interessiert. Der Mann vom Jugendamt hat mich als vermisst gemeldet. Ich lebte auf der Straße, schaffte es aber, mir ein gutes Leben aufzubauen. Hatte einen Job, eine Familie, habe ein Haus gekauft. 15 Jahre später habe ich bei der Polizei als Zeugin eines Verkehrsunfalls ausgesagt. Dort sahen sie, dass ich im Polizeicomputer immer noch als vermisste Person eingetragen war. Da meine Eltern keine Vermisstenmeldung erstattet hatten, wurden sie auch nicht informiert. Ich hoffe, sie denken, ich sei tot.“

2. Die unerwartet nette Gang

„Als ich 4 Jahre alt war, ging ich in einer Großstadt verloren und wurde von einer Gang gerettet. Wir waren mit der ganzen Familie essen, wir waren insgesamt 5 Kinder. Als wir auf dem Heimweg die Straße überquerten, hielten wir uns alle an den Händen. Mein älteres Geschwister ließ meine Hand los und ich blieb am Straßenrand stehen. Ich war von etwas abgelenkt, das ich gerade spannend fand. Als ich mich umsah, waren sie alle weg. Ich fing an zu weinen. Eine Gruppe Teenager kam auf mich zu und fragte, ob ich mich verlaufen hätte. Ich sagte ja. Der Größte von ihnen hob mich auf seine Schultern. Wir bogen um eine Ecke und sahen meinen Vater. Er wurde bleich und rannte auf uns zu. Der große Junge setzte mich auf dem Boden ab und erklärte, was passiert war. Mein Vater umarmte ihn ganz fest.“

3. Allein im Wald

„Ich war als Junge bei den Pfadfindern. Die haben mich verloren. Zweimal. Einmal sind alle losgezogen, um etwas aus dem Zelt der Betreuer zu stibitzen. Ich fühlte mich nicht wohl und blieb in meinem Zelt. Sie rannten los in die Wälder und vergaßen mich. Irgendwo im Wald zählten sie alle Anwesenden, einer fehlte. Das ganze Lager ging auf die Suche nach mir. Es dauerte eine ganze Weile, bis jemand in den Zelten nachsah. Mein Finder ging los, um zu melden, dass ich wieder da sei. Während er das tat, ging ich aufs Klo. Jemand kam zum Zelt und sah nach, ob ich wirklich da sei, aber ich war auf dem Klo. So kam es, dass ich zweimal als vermisst gemeldet wurde.“

4. Die wird es einmal weit bringen

„Meine älteste Tochter verschwand, als sie 2 Jahre alt war. Es war etwa neun Uhr morgens, ich war auf Arbeit und bekam einen panischen Anruf von ihrer Mutter. Sie könne unsere Tochter nicht finden und die Haustür stehe offen. Sie selbst hätte geschlafen und nichts gehört. Ich sagte ihr, sie solle sofort den Notruf wählen. Ich drehte fast durch, fuhr nach Hause und rief unterwegs absolut jeden an, der bei der Suche nach ihr helfen könnte. 20 Minuten später hielt ein Polizeiauto vor unserem Haus. Der Polizist hatte meine Tochter dabei, ihr Dreirad war auf dem Rücksitz verstaut. Sie war früh morgens aufgewacht, hatte mich vermisst, die Haustür geöffnet und ihr Dreirad geholt. Dann war sie etwas über einen Kilometer geradelt, um mich zu suchen. Jemand sah ein Kleinkind in Windeln die Straße entlangradeln und rief die Polizei.“

5. Die besorgte Mutter

„Es war in der Zeit, bevor wir alle Handys hatten. Ich hatte mich gerade zu einem Nickerchen hingelegt. Wir erwarteten Besuch von meinen Schwiegereltern, ich hatte das Haus blitzblank geputzt, frischen Kuchen gebacken und brauchte eine Pause. Dann klopfte es an der Schlafzimmertür. Mein Mann sagte, dass die Polizei vor der Tür stehe und darauf bestehe, mit mir persönlich und allein zu sprechen. Die Polizisten fragten mich, ob bei mir wirklich, wirklich alles in Ordnung sei. Dann sagen sie, ich solle meine Mutter anrufen. Wie sich herausstellte, hatte sie versucht, mich anzurufen, und ich war nicht ans Telefon gegangen. Da hat sie mich als vermisst gemeldet.“

6. Der Heldenhund

„Als ich etwa 2 Jahre alt war, gaben meine Eltern eine Gartenparty. Es war warm, die ganze Familie war da, ich lief als Kleinkind mit im Garten herum. Niemand bemerkte es, dass ich in die Wälder hinter unserem Haus wanderte. Erst eine Stunde später fiel es jemandem auf, dass ich weg war. Eine aufgeregte Suche ging los, die Polizei wurde gerufen. Irgendwann kam unser großer Hund aus dem Wald getrottet. Er trug mich – an meiner Kleidung in seinem Maul – mit sich und setzte mich bei meinen Eltern ab. Meine Eltern liebten diesen Hund.“

7. Die großväterliche Überreaktion

„Eines Tages passte mein Großvater auf mich und meine kleine Schwester auf. Ich ging duschen, ohne ihm Bescheid zu sagen. Als ich aus dem Badezimmer kam, war niemand mehr im Haus. Ich ging nach draußen, um zu sehen, ob sie im Garten wären. Draußen war bereits die ganze Nachbarschaft auf der Suche nach mir. Es war nicht einmal eine lange Dusche.“

8. Einfach abgetaucht

„Ich kam nach Hause und fand meine Freundin mit einem anderen Mann im Bett. Ich drehte mich um, spazierte aus meinem ganzen Leben heraus und verbrachte ein volles Jahr damit, per Anhalter durch die Welt zu fahren. Keine Vermisstenanzeige. Niemand hat nach mir gesucht. Niemand hat mich vermisst.“

9. Das ist unheimlich

„Ich hatte während meiner Zeit in der Army einmal eine 12 Tage andauernde Phase, an die ich mich nicht erinnern kann. Sonntagabend hatte ich noch Wäschedienst und plötzlich war es 12 Tage später. Ich wachte auf, weil mein Vorgesetzter mich in meinem Bett wachrüttelte. Seit 12 Tagen hatte mich niemand gesehen oder von mir gehört. Bis heute kann ich mich an nichts aus dieser Zeit erinnern.“

10. Junge, ruf zuhause an!

„Der Sohn einer Freundin war auf einer Reise auf den Philippinen verschollen. Nach 3 Monaten ohne ein Lebenszeichen kam schließlich eine Postkarte von ihm. Er hatte ein nettes Mädchen kennengelernt, sich eine Hütte am Strand gebaut und wohnte jetzt dort mit ihr zusammen. Auf einer kleinen Insel ohne Post. Er hatte keine Ahnung, in welche Angst er seine Familie versetzt hatte.“

11. Der Nachtwandler

„Als ich zehn Jahre alt war, schlafwandelte ich. Ich schloss im Schlaf die Haustür auf und spazierte die Straße hinunter. Ein paar Stunden später wachte ich barfuß mitten in einer fremden Gegend in einer Sackgasse auf. Ich hatte wahnsinnige Angst. Irgendwie habe ich nach Hause gefunden, wo meine Eltern schon überall nach mir suchten. Danach haben sie abends meine Zimmertür abgeschlossen.“

12. Der heilsame Schock

„Als ich 25 Jahre alt war, bekam ich eine Benachrichtigung, in der ich aufgefordert wurde, 10 Tage Haft abzusitzen, weil ich einen Strafzettel zu lange nicht bezahlt hatte. Zu dieser Zeit war ich schwer depressiv und trank viel zu viel. Ich dachte daher: mir egal, kommt und holt mich doch. Sie kamen tatsächlich und holten mich. Ich war zu betrunken, um jemanden zu benachrichtigen. Im Gefängnis dauerte es 7 Tage, bevor man dort völlig registriert war, und bis dahin waren keine Telefongespräche erlaubt. Inzwischen drehte meine Familie vor Sorge um mich völlig durch. Ich war nicht in meiner Wohnung, niemand wusste, wo ich war. Erst als meine Mutter weinend bei der Polizei anrief, erbarmte sich der Beamte und sagte ihr, dass ich im Gefängnis sei. Als ich wieder rausdurfte, wurde auf allen Seiten viel geweint, aber sie waren froh, dass ich noch lebte.“

13. Gerettet von den Dixie Chicks

„Ich war etwa 5 Jahre alt. Wir waren auf diesem riesigen Countrymusic-Festival. Meine Kusinen und ich wurden von ein paar Teenager-Mädchen gebabysittet, während die Erwachsenen auf den Konzerten waren. Eines der Mädchen sperrte mich aus dem Haus aus, um mich zu ärgern. Ich rannte einfach weg, barfuß, in meinem Schlafanzug. Ich war acht Stunden lang weg. Dann hielt ein Auto neben mir und drei Frauen fragten mich, ob alles okay sei. Die drei waren die Band ‘Dixie Chicks’. Sie retteten mich und brachten mich zur Polizei. Inzwischen gab es eine Vermisstenanzeige für mich.“

14. Der Besuch bei den Tieren

„Ich war 6 Jahre alt und spielte allein im Freien. Etwa vier Kilometer von unserem Zuhause entfernt gab es einen Streichelzoo. Ich beschloss, die Tiere zu besuchen. Als ich dort ankam, allein, barfuß und in meinem Schlafanzug, rief einer der Tierpfleger zum Glück meine Eltern an.“

15. Verschollen im Bällebad

„Als ich klein war, gingen mein Bruder und ich oft zu diesem Indoor-Spielplatz. Dort hatten sie Trampoline, Schaukeln und ein Balancierseil über einer großen Grube voller Schaumstoffwürfel. Mein Bruder und ich spielten Verstecken und ich buddelte mich komplett in der Grube ein. Eine Stunde später schloss der Spielplatz. Niemand konnte mich finden. Drei Stunden später waren alle Türen verschlossen, die Polizei war da und meine Mutter hatte Panik. Alle Mitarbeiter suchten wie verrückt nach mir. Mein Bruder hüpfte mit Anlauf in die Grube mit den Schaumstoffwürfeln. Dann hörten alle ein lautes ‘AUA!’, weil er mir auf den Kopf gehüpft war. Wir gingen nie wieder auf diesen Spielplatz.“

Was für eine Achterbahnfahrt für alle Beteiligten! Nur gut, dass niemandem aus diesen Berichten während seines Verschwindens etwas passiert ist. Aber für eine Weile waren die Betroffenen wie vom Erdboden verschluckt.

Quelle: boredpanda
Vorschaubild: ©Facebook/Live 5 News

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