Veröffentlicht inEmotionales, Herzerwärmend

„Wollte ihn umarmen“: Fremder steht verzweifelter Mutter bei

Eine überforderte Mutter bekommt am Gepäck-Schalter am Flughafen Ibiza Hilfe von einem jungen Mann. Hier siehst du das Video.

© Pixabay/ROUNT

Bei diesen Videos wird dir warm ums Herz. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Fliegen ist die schnellste Art, zu verreisen, aber nicht unbedingt die stressfreiste. Bis man endlich entspannt im Flugzeug sitzen kann, gilt es am Flughafen noch so manche Hürde zu nehmen. Besonders wenn man Kinder im Schlepptau hat, kann die Zeit von der Gepäckaufgabe bis zum Sicherheitscheck zur Zerreißprobe werden.

Samariter hilft Mutter am Flughafen

Umso dankbarer ist man, wenn es Mitreisende gibt, die das Herz am richtigen Fleck tragen – wie den jungen Mann in der folgenden Szene, die sich im Oktober 2020 am Flughafen von Ibiza, am Schalter der Billigfluglinie Ryanair, ereignet hat.

Eine Mutter bedankt sich bei einem fremden Mann am Check-In eines Flughafens.
Stress beim Einchecken: Diese Mutter bekommt unerwartete Hilfe. Foto: Twitter/CoolCalmPoch

Das Video, das ein Fremder zufällig aufgenommen hat, zeigt eine Mutter mit drei Kindern, die gerade ihr Gepäck aufgeben möchte. Doch am Schalter sagt man ihr, dass ihr Gepäck zu groß sei, um es als Handgepäck mit an Bord zu nehmen. Sie müsse es für eine saftige Zusatzgebühr – 50 Pfund (ca. 55 Euro) – aufgeben und könne den Betrag nur mit Karte zahlen.

Eine Mutter mit Kind am Check-In eines Flughafens.
Die Mutter dankt ihrem Samariter. Foto: Twitter/CoolCalmPoch

Doch die Mutter hat keine Kreditkarte dabei. Da die Angestellten am Schalter keine Kulanz zeigen und nebenbei ihre drei Kinder um sie herumwuseln, gerät die Frau allmählich in Panik. In diesem Moment kommt ein junger Mann zu Hilfe. „Schon in Ordnung“, sagt er zur verzweifelten Mutter. „Keine Sorge. Ich zahle für Sie.“ Dann zückt er seine Kreditkarte und bezahlt den fälligen Betrag für die überforderte Mama.

Applaus für diesen jungen Helden!

Der überrumpelten und dankbaren Mutter kommen die Tränen. Der Fremde, der die rührende Szene gefilmt hat, teilt das Video kurz darauf im Internet. „Applaus für diesen jungen Helden, der die übertriebenen Gepäckgebühren von Ryanair für eine überforderte Mutter gezahlt hat, die mit ihren drei Kindern verreist war und vom Personal keine Nachsicht erfuhr“, schreibt der Beobachter auf Twitter. „Der Flug von Ibiza nach Stansted war nur zur Hälfte besetzt, also verstehe ich nicht, was die paar Zentimeter für einen Unterschied gemacht hätten.“ 

Hier siehst du die Heldentat noch einmal im Video (auf Englisch):

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Webseite von Twitter.com der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden.

Wie sich später herausstellt, lebt die dreifache Mama, die übrigens Stephanie heißt, auf Ibiza und wollte ihre Familie in England besuchen. Ursprünglich habe ihr das Flughafenpersonal gesagt, dass ihr Gepäck als Handgepäck durchgehe, weshalb sie die plötzlichen Gepäckgebühren bei Ryan Air völlig überrascht habe – zumal der Flug nur halb ausgelastet gewesen sei. Sie habe den Betrag nicht zahlen können, weil sie mit Kreditkarte zahlen sollte, aber nur Bargeld dabeigehabt habe. Weil sie seit Langem nicht mehr geflogen sei und ihre Kinder dabeihatte, habe sie die Situation überfordert und in Panik versetzt. 

Ihrem unbekannten Samariter ist Stephanie unendlich dankbar. „Es war eine unfassbar großherzige Tat und er hätte das wirklich nicht tun müssen“, erzählt sie. „Wenn er nicht gewesen wäre, hätte ich mit meinen Kindern nicht über das Wochenende verreisen können. Als wir im Flugzeug saßen, saß er einige Reihen hinter mir und ich wollte zu ihm gehen und ihn umarmen, aber wegen Corona ging das nicht.“

Mit seiner Heldentat hat der junge Mann nicht nur einer Mutter in Not geholfen, sondern auch dem unnachgiebigen Flugzeugpersonal eine Lektion in Nächstenliebe erteilt.

Quelle: Upworthy
Vorschaubild: ©Twitter/CoolCalmPoch ©Pixabay/ROUNT

„Wollte ihn umarmen“: Fremder steht verzweifelter Mutter bei