Yael Cohen beginnt, das Baby verletzter Patientin zu stillen

Welche Mutter würde das Baby einer anderen Frau stillen? Was zu früheren Zeiten für eine Amme ganz normal war, scheint uns heutzutage undenkbar. Aber was, wenn die Mutter des Babys selbst nicht stillen kann und ein „Fremdstillen“ die schnellste und beste Möglichkeit wäre, das Kind gut zu versorgen?


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In der Hadassah-Klinik, einem Krankenhaus der Stadt Jerusalem in Israel, kam es dazu, dass eine Mutter einer anderen auf diese Weise helfen musste. Nach einem schweren Unfall war dort eine Frau eingeliefert worden, die vor vier Monaten Mutter eines Kindes geworden war.

Die Mutter war schwer verletzt und absolut nicht in der Lage, ihr Baby zu stillen. Aber das hungrige Kind wollte die Brust und verweigerte Milch aus der Flasche. Die palästinensische Familie der verletzten Frau war ebenso besorgt wie das Personal des Krankenhauses. 

Bis eine der Krankenschwestern einen Entschluss fasste. Yael Cohen hatte vor einem Jahr selbst ein Kind bekommen und stillte noch immer, hatte also Milch zur Verfügung. Da die Mutter selbst nicht ansprechbar war, wandte sich Yael an die Tante des Babys und bat sie um Erlaubnis, das Baby an Stelle der Mutter zu stillen. Die Tante war einverstanden.

Yael machte sich ans Werk und begann, das Baby zu stillen, das ihre Brust zum Glück annahm. Bald stillte sie es mehrmals am Tag, und das Kind konnte zufrieden und gesättigt einschlafen.

„Wir waren sehr erleichtert, als das Baby endlich getrunken hat, nachdem es stundenlang vor Hunger geweint hatte“, sagte die Tante des Kindes. Die Familie ist der jüdischen Krankenschwester für ihren Einsatz dankbar. „Nicht jede Frau hätte getan, was sie getan hat, es ist nicht einfach, ein Baby zu stillen, das nicht das eigene ist.“

Jetzt hoffen die Familie und das Krankenhauspersonal gemeinsam darauf, dass die Mutter des Kindes sich schnell von ihren Verletzungen erholen wird. Bis dahin ist es beruhigend zu wissen, dass das kleine Kind liebevoll umsorgt und gut ernährt wird. 

Vorschaubild: ©Twitter/Rey McSriffWhig

Quelle:

archyde,

Vorschaubild: ©Twitter/Rey McSriffWhig

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