Sam Esquibel hat durch fetale Inklusion einen Fuß im Gehirn

WARNUNG: Dieser Artikel enthält Bilder, die auf manche Leser verstörend wirken können.

Es gibt Momente, auf die man als Mutter oder Vater einfach nicht vorbereitet ist. Nicht einmal in den wildesten Angstvorstellungen hätte man sich denken können, dass so etwas dem eigenen Kind einmal passieren könnte.


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Aber auch die gruseligste Situation kann ein Happy End haben. Was sich anhört wie ein Szenario aus einem Horrorfilm, hat eine völlig vernünftige Erklärung und kann zum Glück mit den Möglichkeiten der modernen Medizin aufgelöst werden.

Die Eltern des kleinen Sam Esquibel können davon eine ganze Geschichte erzählen. Tiffnie und Manuel Esquibel hatten sich nach langer Kinderlosigkeit auf die Geburt ihres kleinen Sohnes gefreut. Die Schwangerschaft verlief völlig normal, bis eine Untersuchung im neunten Monat einen erschreckenden Befund ergab: Im Gehirn des Babys hatte sich ein Tumor gebildet, der schnellstens entfernt werden musste.

Um keine Zeit zu verlieren, wurde Sam vor dem berechneten Termin auf die Welt geholt und nur wenige Tage später operiert. Doch als die Mediziner des Hospitals in Colorado Springs im US-Bundesstaat Colorado im Gehirn zu der Gewebemasse des Tumors gelangten, stockte allen der Atem.

Was da unter der OP-Lampe zum Vorschein kam, ist Ärzten als das Ergebnis „fetaler Inklusion“ bekannt. Bei diesem seltenen Phänomen entwickeln sich zuerst Zwillinge, dann aber werden die Zellen des einen Fötus von denen des anderen umschlossen und nur einer der beiden entwickelt sich zu einem Baby. In den allermeisten Fällen wird dies nie bemerkt, aber manchmal machen sich Teile des einverleibten Fötus im überlebenden Kind bemerkbar. Beim kleinen Sam handelte es sich um einen winzigen Fuß, der aus seinem Hirn herausgeholt werden musste.

Die fetale Inklusion, auch „foetus in foeto“ genannt, ist nicht etwa einem Horrorfilm entsprungen, sondern ein ganz reales, wenn auch seltenes Phänomen. 

Zum Glück verlief der riskante Eingriff bei Sam sehr erfolgreich. Das aus dem Gehirn entfernte Gewebe wurde getestet und stellte sich als gutartiger Tumor heraus. Der Kleine erholte sich prächtig und seine zunächst geschockten Eltern konnten erleichtert aufatmen. 

„Er ist ein Wunder“, sagt seine Mutter Tiffnie. „Man sagte uns, dass er eine 50-50-Chance haben würde, es zu überleben.“ Der kleinen Familie geht es gut und nach all der Angst und Sorge konnte inzwischen ein normaler Alltag einkehren.

Den außerordentlichen Fall von Sam Esquibel wird sein Ärzteteam so schnell nicht vergessen. Nur gut, dass das seltsame Gebilde in seinem Kopf rechtzeitig erkannt wurde und der Junge gerettet werden konnte.

Quelle: dailymail

Vorschaubilder: ©Facebook/Here & There Gists

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